Erwartungen.

Wir haben sie alle. Und wann immer jemand sagt, dass er niemals welche hat, kräuselt sich meine Stirn – denn auch wenn ich selber von mir behaubte, ein Mensch mit verhältnismässig (was auch immer das bedeuten mag) wenig fixen Erwartungen bin, so sind doch gewisse Haltungen einfach in mir abgespreichert.

Ich bin der Überzeugung, dass dies teilweise auch überlebensnotwenig sind – denn schlussendlich sind Erwartungen auch mit meinen Wertevorstellungen verknüpft, welche mich als Persönlichkeit auszeichnen.

Doch Tatsache ist auch:
Wer zu konkrete Erwartungen hat, muss damit rechnen, immer und immer wieder ent-täuscht zu werden.

Doch wo liegt denn nun die Grenze zwischen notwendig und ungesund?

Lasse es mich an zwei verschiedenen Beispielen aus meinem Leben erklären:

Meine Eltern waren vor einer Woche zu Besuch, hier in den Niederlanden. Wir alle haben uns riesig gefreut, uns wieder zu sehen, auch wenn es schlussendlich mitten in meinem Launch zu meinem HeldinnenTransformations Programm „SHEROES – Women of Freedom“ (für welches Du Dich übrigens noch bis am kommenden Montag, 22. August , um 18.00 Uhr bewerben kannst) stattfand und ich eigentich shitloads von Arbeit hatte, die auf mich warteten.

Trotzdem war es mir wichtig, die Tage mit ihnen zu verbringen und ich habe dementsprechend meine Termine rund um ihren Besuch gelegt. Ergo: Aus meiner Sicht habe ich alles gemacht, um ihnen zu zeigen, dass sie mir wichtig sind (was auch der Wahrheit entspricht!)

Sie hatten jedoch andere Erwartungen an mich – welche sie jedoch nicht bewusst wahrnahmen.
Aus diesem Grund hatten wir dann am dritten Tag unserer gemeinsamen Zeit eine richtig fulminante Emplosion (emotionale Explosion;)  und Dinge, welche schon lange „unterirdisch“ brodelten, kamen kochend heiss an die Oberfläche gespritzt. Es gab Tränen, laute Worte und schlussendlich wurde klar, dass wir alle Erwartungen aneinander hatten, die sich nicht miteinander deckten; Erwartungen, die bestimmt auch mit unseren unterschiedlichen „Sprachen der Liebe“* zusammenhängen und uns allen schlussendlich einen Streich spielten.

*(Gerne werde ich in Zukunft auch einmal einen Artikel hierzu schreiben, da diese aus meiner Sicht unfassbar wichtig sind und ich diese Sprachen auch lange unterrichtet habe)

Lange Geschichte kurz: Wir konnten mit einem offenen und ehrlichen Gespräch ganz vieles klären und die Leere der Ent-täuschungen mit Verständnis auffüllen.

Kommunikation ist der Schlüssel. Denn wann immer wir schmerzende Enttäuschungen vor unseren geliebten Menschen zurückhalten, entstehen Wunden, die nicht heilen können, da sie immer wieder aufs Neue durch Unwissenheit aufgerissen werden.

Bei solch „alten“ Strukturen ist es (aus meiner Sicht) beinahe unmöglich, im Voraus die Erwartungshaltungen zu erkennen und sie zeigen sich oft als Spannungen und Schmerz, welche dann beleuchtet und durch mutige Kommunikation gelöst werden können.

Bei „neuen“ Situationen kannst Du jedoch sehr wohl etwas gegen die zu verbohrten Erwartung tun.

Hier meine Geschichte #2:

Letzte Woche durfte ich zum ersten Mal die Kinder von Bas treffen. Und natürlich war dies eine unfassbar aufregende Sache für alle Beteiligten.

Wie werden sie auf mich reagieren? Werden sie mich mögen? Oder werden sie wütend oder traurig sein?

Werde ich mich mit ihnen verständigen können (Niederländisch only, baby!) oder werden wir in komischen Momenten versinken?

Bald habe ich gemerkt, dass es genau NICHTS brachte, wenn ich mich noch länger mit Fragen wie diesen quälte und habe beschlossen, einfach mit dem Moment zu gehen – im Vertrauen, dass ich schon wissen werde, wie ich am Besten auf die beiden reagiere.

Ich habe wortwörtlich alle Eventualitäten über Bord geworfen, was sie sagen oder wie sie reagieren könnten- und mich allein auf die Vorfreude konzentriert (-und darauf, während der langen Fahrt nicht zu kotzen 😛 ). Fixe Erwartungen brachten mich ganz einfach nicht weiter in dem Moment, auch wenn ich selbstverständlich Hoffnung und Wünsche im Herzen trug.

Dadurch, dass ich alle meine Gedanken ausschliesslich beobachtete und sie nicht von mir Besitz nehmen liess, ging ich neutral und ohne „so oder so muss es sein, damit es gut ist“ in das Treffen hinein.

Und der Tag war.. ich weiss gar nicht recht, ob es Worte dafür gibt. Keine Erwartung der Welt hätte die Schönheit und Leichtigkeit dieser Begegnung je einfangen können. Und dadurch, dass ich offen für einfach alles war, konnte ich es umso mehr geniessen und das Wunder umarmen.

 

SurvivalGuide für Erwartende (also Menschen):

* Sehe Erwartungen als Verbündete Deiner Werte und wisse, das es gut ist, gewisse Erwartungen zu haben. Sie bringen Dich vorwärts und helfen Dir zu erkennen, was Du in Deinem Leben haben möchtest und was nicht

* Beobachte Deine Erwartungen (an Menschen und Situationen) und identifiziere Dich nicht mit ihnen

* Bleibe offen und höre auf, alles unter Kontrolle haben zu wollen (funktioniert nicht!)

* Halte die positive Einstellung, in dem Du in der Verbundenheit (Liebe) bleibst und vertraue darauf, dass das Leben keine Fehler macht und Du mit allem ausgestattet bist

* Fixe Erwartungen basieren auf Angst, flexible Erwartungen in den bestmöglichsten Ausgang basieren auf Liebe

* Kommuniziere offen Deine Erwartungen, falls Du immer wieder an eine Wand läufst (und ja, ich weiss, dass dies verdammt viel Mut braucht!)

* Lasse Dich überraschen und geniesse die Reise

 

Dies meine 7 Tipps zum gesunden Umgamg mit Erwartungen. Falls Du noch weitere kennst, welche Du mit unserem Tribe teilen möchtest, dann freue ich mich von Herzen von Deinen Erfahrungen in den Kommentaren zu lesen!

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lade ich Dich von Herzen ein, ihn mit Freunden und Familie zu teilen; denn genau darum geht es in diesem Tribe. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir die Welt verändern.

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ACH UND PS: Am 22. August fliege ich mit allen wundervollen Heldinnen los, die sich für ein Leben in Selbstbestimmung entschieden haben…. Falls Du auch mit in den Tribe willst – bis am 22. August um 18.00 Uhr hast Du die Chance. Melde Dich so schnell wie möglich bei mir!

Sei die Heldin, die Du in Wahrheit bist!

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