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I’m not afraid – I am born to do this!

Zitat von Jeanne d’Arc

Wer bist Du?

Wer denkst Du, dass Du bist?

Wer willst Du sein?

Wann hast Du Dir das letzte Mal diese Fragen gestellt?

Bist Du Dir im Klaren darüber, wer Deinen Alltag bestreitet, all Deine To-Dos erledigt und Dein Leben lebt?

Und stimmt das so für Dich?

Ich habe mich vorletzten Freitag zu einem grossen Schritt entschieden, der sich schlussendlich gar nicht mehr so riesig anfühlte, als ich mir diese Fragen stellte.

Ich habe sofort gewusst, dass sich mein Ich mit meinem neu eingeschlagenen Weg nicht wohl fühlte. Dass es regelrecht krank wurde.

Nicht, weil ich das Land verlassen habe. Nicht weil die Situation mit meiner Liebe zuviel war ( – falls Du neu auf diesem Blog bist und Dich die Hintergründe hierzu interessieren, hüpf mal auf meinen YouTubeKanal oder stöbere in den vorangehenden Blogposts – da findest Du tonnenweise Infos). All dies war mit mir im Fluss, mit all den dazugehörenden Emotionen.  Ich habe aber gefühlt, wie ein wichtiger Teil von mir, meine Kreativität und meine Mission gegen Sicherheit eingetauscht wurden und mir ein grosses Loch in mein Energiefeld schlugen.

Ja, meine Arbeit hier in den Niederlanden war gut. Sehr gut sogar. Ein tolles Team inklusive – doch ich fühlte, wie etwas innerlich in mir austrocknete. Und als ich dies bemerkte, war die Entscheidung schnell getroffen.

Vorallem nach einem Pep-Talk meiner wundervollen Freundin Ronja, die mir mal so richtig die Leviten las.

Ich ging nach Hause, rechnete aus, wie lange ich mit meinem Restgeld in den Niederlande leben kann und setzte alles auf eine Karte. Ich kündete meine Stelle, auch wenn meine ganze Existenz auf dem Spiel steht – sowie meine Aufenthaltsmöglichkeit hier in den Niederlanden.

Ich fühlte, dass ich dem Flüstern meiner Seele lauschen musste, und auch das letzte Netz der „Sicherheit“ loslassen durfte, and welches sich ein Teil von mir verbissen klammerte.

Also zog ich einmal mehr mein Schwert der Wahrheit und zerschnitt die Seile, welche mich zurückhielten voll in meine Kraft zu kommen.

Ich machte mich auf einiges gefasst, doch…

Der Frieden blieb. Und die Energie floss zurück.

Auf einmal fiel es mir wie Schuppen von den Augen; Ich erkannte, wie sehr  ich selbst meine eigenen Fähigkeiten als Coach und Trainerin, nicht erkannte: Wie sehr ich mich noch in die Kinderschuhe meiner professionellen Tätigkeit in diesem Feld quetschte, obwohl ich denen schon so soo lange entwachsen war.

Und ich wusste, dass es meine verdammte Pflicht ist, endlich die falsche Bescheidenheit abzulegen und meine Gaben zu teilen!

Sie zu teilen, die innere Sicherheit, die Freude und die Freiheit zu mehren und selber einfach glücklich zu sein.

Und nun frage ich Dich:

Und wo hälst Du Dich zurück? Wo erkennst Du Deine eigene Grossartigkeit nicht und stellst Dein Licht unter den Scheffel?

Erinnere Dich:

„Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.“

Marianne Williamson

 

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Weil ich es (mir) WERT bin!

Wert.

Ein grosses Wort.

Ein paar Buchstaben, die in der Kombination und Reihenfolge ganze Welten eröffnen. Ein Wort, hinter dem sich innerer und äusserer Reichtum, Selbstliebe, Glück, Freude und Friede verbergen kann. Ein Wort, welches Grosses von Kleinem unterscheidet und uns ein wichtiges Messinstrument in der Dualität schenkt.

Wir geben (ob wir wollen oder nicht) Dingen, Taten, Zuständen, Situationen und sogar auch Menschen einen Wert.

Kurz: Wir werten.

„Werten“ ist besonders in der spirituellen Szene enorm verpönt, da das Werten als Kind der Dualität uns weg aus der Einheit bringt, die wir ja bekanntlich alle anstreben. Und ja, auch ich versuche meinen KlientInnen, wie auch meinen Freunden und Familie möglichst wertfrei zu begegnen; ihre Geschichten anzunehmen, ohne ihnen einen Stempel aufzudrücken. Und auch wenn ich mich beruflich, wie auch privat als „offen“ und „liberal“  bezeichnen würde, so bin ich doch Mensch. Also werte ich.

In der Dualität brauchen wir ein Hilfsmittel, welches uns zeigt, wie wir „Gut“ von „Böse“ unterscheiden können. Und wenn es auch nicht darum geht, das von mir als „Schlecht“ gewertete zu verurteilen, sondern als Teil des Ganzen wahrzunehmen, so ist es aus meiner Sicht der Dinge doch wichtig, dass ich eine Meinung habe; dass ich mich ent-scheide.

Als Mensch bin ich tagtäglich gezwungen, viele hunderte von Wahlen zu treffen:

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