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Wenn die Freiheit einsam macht – und wie Du damit umgehen kannst

„Sag mal Priska, muss der Weg der Heldin eigentlich immer ein einsamer sein?“

Diese Frage wurde mir in den letzen Monaten immer wieder in verschiedensten Formen gestellt.

Meine Antwort: „Ja. Und Nein.“

Nun, ich gehe mal davon aus, dass Du Dich mit dieser widersprüchlichen Aussage nicht zufrieden geben wirst – also, lass mich erklären:

Ja! Dein HeldinnenWeg wird immer ein EINsamer sein, da Du der einzige Mensch bist, der ihn gehen kann.

Die Chance ist gross, dass Du Dich ab und zu alleine fühlen wirst, wenn Du dem Weg Deines Herzens folgst, Deine bekannte Komfortzone verlässt und damit ziemlich sicher einige Deiner Mitmenschen vor den Kopf stossen wirst. Wenn Du Dich bewegst, bewegst Du das ganze System – und dies wird nicht allen gefallen. Versprochen.

Auch wenn ich die allerbesten Freunde der Welt habe, so gab es dennoch Zeiten, in denen sogar meine „älteste“ Seelenschwester in Anbetracht meiner Entscheidungen nur noch verständnislos den Kopf schütteln konnte. Und nein, dies liegt nicht an ihrer mangelnden Empathie; nicht einmal mein eigener Verstand konnte so richtig begreifen, welchen Weg mein Herz da einschlagen wollte.

Und ich werde nicht um den heissen Brei reden: es ist echt ein verdammt besch***enes Gefühl, wenn Du merkst, dass niemand so richtig hinter Deinen Entscheidungen steht. (- Auch wenn es sich schlussendlich hundertfach auszahlt, dem Ruf seiner Seele zu folgen!)

Wenn sogar Deine engsten Menschen nicht mehr verstehen, wohin Dein Herz Dich trägt, dann spürst Du schmerzlich Deine Grenzen – sowie diejenigen, Deines Gegenübers.

Du fühlst Dich getrennt.

Du fühlst Dich EINsam.

Du mit Dir gegen die Welt.
(Was sich doch irgendwie bereits nach einem ziemlich guten Team anhört…)

Und somit wären wir auch schon mitten in dem AntwortTeil #2 angelangt:

Nein! Du kannst niemals einsam sein.

Warum?

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