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Du stirbst!

Wir wissen es alle – unsere Zeit hier auf diesem Planeten in genau dieser Form, wie wir sie heute gerade leben, ist beschränkt. Auf diesem wundervollen Körper, den wir gerade bewohnen, klebt irgendwo ein AblaufDatum und ob wir es wahrhaben wollen oder nicht – wir werden uns alle eines Tages von diesem Leben verabschieden müssen/dürfen/können.

Wir wissen es alle – und doch tun wir alle (oder die meisten von uns) so, als würde uns das nichts angehen oder wir verdrängen es so gut es halt eben geht.

Letztes Jahr, als mein Liebster, Bas, von seinem Arzt Besuch zurück kam und mir unter Tränen offenbarte, dass sein Doktor vermutete, dass sein Krebs zurück sei, da wurde es mir bewusst. So sehr wie noch niemals zuvor  – wie zerbrechlich diese Existenz hier ist.

Ich war mir bewusst, dass mein Leben, welches ich mir gerade mit meiner grossen Liebe am aufbauen war, in dieser Form so an einer Weggabelung stand.

Wir mussten noch ein paar weitere Tage warten, bis dann die Bestätigung von Bas‘ Gesundheit ins Haus geflattert kam und wir aufatmen konnten – und diese Tage waren unendlich kostbar für mich. Sind es heute noch.

In diesen paar Tagen haben wir genossen. Ausschliesslich genossen. Und geweint. Und ja, ich geb’s zu, manchmal musste ich mich vor lauter Angst auch beinahe übergeben. Auch das liess ich zu, umarmte die Angst und ging gemeinsam mit ihr zurück zu meinem allerliebsten Lieblingsmenschen und sog jeden Moment in mir auf, als wäre es der letzte.

Wir tanzten, umarmten, liebten und lebten. Im Hier und Jetzt.

Präsent in meinem Leben.

Alles andere verlor an Kraft und Bedeutung.

 

Gestern hatte ich einen Bonus Call vom vergangenen Sheroes-Programm sprach eine Heldin von ihrem grossen Traum, den sie schon so lange in ihrem Herzen trägt und bis dahin noch nicht einmal mit uns geteilt hatte, da die Realisation dieser Idee für sie so unendlich abwägig erschien.

Die ganze Energie rund um die Frau veränderte sich, als sie begann davon zu sprechen und sich die Dinge auszumalen. Sie leuchtete regelrecht und wir alle die zuschauten waren in ihren Bann gezogen. Das ist es. Dies ist ihr Traum. Den Traum, den sie SO klar definieren kann, der sie so glücklich macht und der sogar sehr konkret umsetzbar wäre – und DOCH, tun wir es nicht.

Warum?

Warum genau schuften wir uns krumm in unseren Jobs, um ein Leben zu bezahlen, das uns gar nicht wirklich erfüllt?

 

Nun, – wir haben Angst.

Wir haben vor verschiedenen Dingen Angst.

Davor, dass wir scheitern könnten.

Davor, dass unser Traum dann doch nicht so brillant wäre.

Davor, dass wir die Anerkennung von anderen verlieren können.

Wir haben Angst vor dem Ungewissen.

Vor dem, was uns erwarten könnte.

Oder dass wir alles verlieren.
Doch was bedeutet das, „alles verlieren“?

Verlieren wir nicht dann, wenn wir es niemals probiert haben?

Wenn wir niemals unsere Wahrheit aussprechen?

Niemals diesen Flug buchen?

Niemals dieses Business starten?

Diese Weltreise antreten?

Diese Idee gebären?

Wann immer ich fühle, dass ich mich klein halte aus Angst – irgendeiner Angst oder einer Kombination von Angst – dann frage ich mich, was ich mir selber von meinem Sterbebett aus raten würde.

Oder:

Was würde ich tun, wenn ich wüsste, dass ich sterbe?

Denn hey, das ist es, was unweigerlich passieren wird.

Vielleicht heute noch. Vielleicht morgen, in 10, 20 oder auch über 50 Jahren.

– Die Antwort auf all meine Fragen war immer: LEBE!

Tue, was auch immer dein Herz zum Singen bringt und hör auf zu warten, dass deine Träume atmen können, sondern sei du die Luft in ihren Lungen. Beginne jetzt.

Es wird immer einen oder 1000 Gründe geben, warum es gerade nicht geht, dein Leben zu verändern.

Doch ich lade dich ein, diesen einen Grund in deinem Herzen zu finden, der auf der Seite deines Traumes steht. Der weiss, dass es das richtige ist, dieser Stimme zu folgen und etwas zu riskieren.

Eines Tages ist diese Reise hier in dieser Form vorbei.

Und es liegt an dir, ob du dein Lied, wirklich singst oder ob du es nur im Innern summst, es dir ganz und gar verbietest oder ob du zulässt, dass du es vergisst.

Also, nimm deine Angst an der Hand und lebe das wildeste und freiste und farbigste Leben, dass du dir ausmalen kannst.

Schreib deine Geschichte so, wie sie dir am allerbesten gefällt und lerne, die Gefühle (und zwar alle) zu fühlen und mit ihnen durch dieses Abenteuer zu tanzen.

 Und ja, dies kann man lernen!
Wie immer freue ich mich, wenn du mir deine Geschichte erzählst – und vor allem auch, wenn du Teil unseres wundervollen SoulFreedom Tribes auf Facebook wirst.

Teilnahme in der Gruppe ist absolut kostenlos und unendlich bereichernd.

 

Danke, dass du hier bist und den Unterschied in die Welt trägst, den du als Geschenk mit auf diese Erde gebracht hast.

 

In Liebe,

Priska

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The Dark Night of the Soul

Die dunkle Nacht der Seele.

Der Moment, in dem alles, was Du bist, was Du dachtest zu sein, in einem schwarzen Loch verschwindet.

Du nichts mehr fühlst.

Abgesehen von dem Schmerz und dem grossen Wunsch nach Erleichterung.

Nach Ruhe und Frieden.

Ich kenne keine „grosse“ Seele, welche nicht durch genau dieses Feuer gehen musste. Niemanden, der heute einen Unterschied in dieser Welt bewirkt und vorher nicht im Dunkeln wandern und lernen musste, die Kontrolle immer und immer wieder ab- und sich dem Leben hinzugeben.

Dies ist der Moment, in welchem Deine Heldin, Dein Held dem Drachen begegnet – und es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht.

 

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OsterGedanken – Wähle Deinen Meister!

Karfreitag

Alle, die mich kennen, wissen, wie nah mir dieser Tag steht.

Ein Tag, der mich an den Urschmerz erinnert. Und gleichzeitig daran, was wir in Wahrheit sind. Ewige Liebe.

Nein, ich bin keine Bibelleserin. Ich bezeichne mich auch nicht als Christin, weil ich mich nicht mit den allgemein verbreiteten Assoziationen dazu identifizieren kann.

Der Mann, welcher heute unter dem Namen Jesus bekannt ist, liegt mir jedoch am Herzen.
Als Vorbild. Als Lehrer. Als Mensch, der sich an sein wahres Sein erinnerte und die Wahrheit in die Welt trug.

Und am Karfreitag siegte anscheinend die Dunkelheit über das Licht. Anscheinend. Und dies entspricht so gar nicht unserem allgemeinen HeldInnen-Denken, in welchem stets das Gute gewinnt.
Ein Ereignis, welches uns offensichtlich zeigt, dass das Verbreiten der eigenen Wahrheit mit einem qualvollen Tod bestraft wird. Doch die Geschichte endete nicht am Kreuz und wird niemals am Kreuz enden.

Die Osterzeit ist die Zeit der Dualität.
Die Zeit, an der das Licht umso heller scheinen kann, da die Schatten tiefschwarz sind.

Und jeder von uns kann sich entscheiden, wohin er sich stellen will. Auf die Seiter der Angst. Oder der Liebe. Und jeder von uns kann erkennen, dass wir die Dunkelheit nicht verbannen können, indem wir sie ignorieren oder verurteilen. Sie ist Teil dieser Welt, in der wir leben. Sie ist Teil unseres MenschSeins.

Der Schatten ist das, was uns das Licht erkennen lässt, damit wir unser Schwert ziehen und weise Entscheidungen treffen können.

Jesus überwand den Tod (die Angst/ den Schmerz). Wie wir ihn alle überwinden, wenn wir bereit sind, im Feuer des Lebens stehen zu bleiben und uns dem Schmerz, der Angst, dem Schatten zu stellen.

Denn ja, in Wahrheit sind wir alle Liebe. Doch dies gilt es zu erkennen. Mit Hilfe des Schattens. Mit Hilfe von Mitgefühl, sich selbst gegenüber und mit der Hilfe des Mutes, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen. Auszuhalten. Sich hinzugeben. Anzunehmen.

Kathleen McGowan schreibt in ihrem wundervollen Buch, „The Expected One„:

„It was as if Easa read the thoughts of Pontius Pilate.  He replied in a whisper, „I cannot make this easier for you.  Our destinies were chosen for us, but you must choose your own master.“

„Es war als würde Isa (Jesus) die Gedanken von Pontius Pilatus lesen. Er antwortete in einem Flüstern, „Ich kann es nicht einfacher für Dich machen. Unser Schicksal wurde für uns beide getroffen, aber Du musst selber Deinen Meister wählen.“

Und? Welchen Meister wählst Du?

Die Angst oder das Vertrauen, die Liebe?

Amor Vincit Omnia. Semper.

 

Eine gesegnete OsterZeit wünsche ich Dir!

Auf das Licht!

[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

Priska Baumann Jerusalem

Mehr Bilder von meiner Jerusalem-Reise im 2012 findest du HIER

 

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