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Wenn die Welt zusammenbricht…

Ja. Heute ist genau so ein Tag. Ein Tag, den ich wirklich nicht unbedingt eingeladen habe. Meine Welt bricht zwar nicht zusammen – aber da war ich schon. Jahre zuvor. Dazu später mehr.

Denn heute ist… heute.

Und heute fühlt sich meine kleine HippieDen, die ich eigentlich so liebe, und für welche ich normalerweise so dankbar bin, an wie ein kleines, farbiges (und auch ziemlich hübsches) Gefängnis.
Heute finde ich es nicht okay, dass mein Landlord gestern Abend spät noch in mein Zimmer musste , um seine Wäsche zu waschen; dass ich in der Nacht von einem seiner Söhne aufgeweckt wurde. Ich finde es echt uncool, dass das Haus wieder einmal voller Leute ist und ich durch ihre Stube laufen muss, wenn ich mit dem Hund Gassi gehe. Dass die Heizung mal superheiss, mal eisigkalt ist – und im Moment grad gar nicht zu funktionieren scheint.

Heute ist mir übel. Mein Rücken zwickt trotz meinen Dehnungsübungen, da das Bett hier einfach tatsächlich verdammt unbequem ist und irgendwie fühle ich mich aufgebläht und so gar nicht wohl in meinem Körper.

Heute finde ich es nicht nur schön, dass Bas einen Freund zu Besuch hat und ich deswegen das Wochenende alleine verbgringe. Wie die nächsten drei darauffolgenden auch.

Heute ist ein Tag, an dem ich alles etwas satt habe, das normalerweise kein oder nur ein kleines Thema ist.

Heute habe ich ein bisschen Mitleid mit mir selber.

Und hey – ich erlaube das.

Ich erlaube mir, diese Gefühle total und vollumfänglich zu fühlen. Und ich nehme sie ernst. Denn ja, ich bin mit mir durch einiges durchgegangen in den letzen paar Monaten. Ich habe viel losgelassen. Viel Neues angenommen. Ich hab eine Flut von Gefühlen umarmt, prozessiert und immer wieder gewählt, dass Geschenk darin zu sehen.

Und auch wenn ich im Moment gerade nicht sehr glorreich, eingemummelt in meine Decke in meiner Den sitze und diese Zeilen schreibe, fühle ich durch allen Diskomfort, die Dankbarkeit durchscheinen, da ich WEISS, dass dies gerade ein Wachstumsschub ist, den ich durchlebe.
Dass mir dieser Kontrast in meiner Gefühlswelt zeigt, dass ich unterwegs bin. Dass ich Klarheit brauche. Dass ich genau jetzt meinen reichen Schatz anwenden kann. Und dass ich auch jederzeit meine Lebensumstände ändern kann.

Denn Fact ist:

Ich entscheide, wie ich die Dinge sehe. Und ich entscheide mich, das Geschenk zu sehen – auch wenn ich es gerade jetzt noch nicht fühlen kann. Ich bin mir bewusst, dass dies eine Welle ist, die ich willkommen heisse. Die mich lehrt und mir aufzeigt, wo ich gerade stehe.

Und ich bin unendlich dankbar, dass ich mich nicht mehr dafür verurteilte, Momente wie diese zu erleben. Ich bin okay damit, nicht immer okay zu sein. Und liebe mich genau dafür.

Und dies ist das allergrösste Geschenk, dass ich mir in den letzten Jahren erarbeitet/gegeben habe. Diese bedingungslose Liebe, mir gegenüber.
Das Mitgefühl meinem traurigen, müden, wütenden Selbst gegenüber. Und die völlige Akzeptanz dieser Teile.

Nicht in diesen Kreislauf der Selbstverurteilung reinzufallen, sondern einfach mit mir zu sein. Im Feuer zu stehen und keine Sekunde von mir zu weichen.

Und siehe da, während ich dies schreibe, fühle ich, wie die Dankbarkeit bereits wieder in mich einfliesst.

Dies ist einer der wichtigsten Gründe, warum ich so für meine Arbeit brenne. Warum ich das, was ich gelernt habe, weitergeben möchte.
Diese Sicherheit in mir, die ich nach jahrelangen Panikattacken und all möglichen Unsicherheiten und der ganz grossen Verlorenheit gefunden habe, ist etwas, dass mich vor lauter Dankbarkeit gerade jetzt zum Weinen bringt.

Was für ein Geschenk, sich selbst so bedingungslos bei sich zu haben. In den guten, wie auch in den herausfordernden Zeiten.

Und hiermit danke ich offiziell jeder verdammt haarigen Krise ( – allen voran meinem Küchenbodenmoment), die mich aufstehen liess und wachsen und lehren liess, damit ich heute all dem in Mitgefühl begegnen kann und so viel schneller aus der Unterwelt auftauchen kann, wo ich früher Monate für gebraucht habe.

Und wenn ICH das schaffen konnte, dann wirst DU das auch!

Im Januar starten wir wieder. In die nächste Runde Sheroes – und es gibt noch ein paar Plätze (ich kann nicht glauben, wie schnell und einfach die ersten weg sind – soviel zum Thema, ich muss keine Werbung machen, wenn ich das Produkt einfach lebe..). Wenn Du Dich bis am 1.12.2016 anmeldest, bekommst Du sogar noch einen wirklich coolen Bonus von einem private Coaching mit mir UND dem SoulFreedomGuide.

Schreib mir, wenn Du Interesse daran hast, von und mit mir so richtig up-zu-levelen!

Ich freue mich.

 

Falls Du noch nicht Mitglied des kostenlosen SoulFreedom Tribes bist, dann trage Dich jetzt gleich in den untenstehenden SoulFreedomLetter ein und verpasse von nun an nie mehr eine Inspiration, Aktion oder Information, welche ich nur in meinen Emails teile. Kostenlose HeldinnenMeditation und Worksheet inklusive.

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[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

Sei die Heldin, die Du in Wahrheit bist!

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2014 – Mein JahresTanz mit Persephone und Isis

Ich kann nicht fassen, dass sich dieses Jahr bereits dem Ende zuneigt. Morgen ist Heiligabend, Weihnachten und in einer Woche werden Millionen von Korken knallen, um das taufrische 2015 willkommen zu heissen.

Auch wenn ich Gefahr laufe wie meine eigene Oma zu klingen; die Zeit rast. Und gleichzeitig liegen gefühlte Jahrhunderte zwischen den einzelnen Ereignissen. Manchmal hege ich den Verdacht, dass sich irgendein kosmischer Spassvogel ein Spiel daraus macht, uns in der Zeit zu verwirren, diese zu verschieben und zu manipulieren- aber dies ist eine andere Geschichte…

Vor ein paar Tagen habe ich mir die Zeit genommen, um mich mit meinem Tagebuch hinzusetzen und meine Jahres-Schätze 2014 zusammen zu tragen.

Oh nein, es war (verdammt nochmal) kein einfaches Jahr.

Es kam zu einigen Trennungen, beruflichen, wie auch privaten. Es galt viele Entscheidungen zu treffen. Für mich einzustehen. Herauszufinden, was mir wirklich, wirklich wichtig ist und mein Leben danach auszurichten.

Einmal mehr durfte ich mich Persephone, dem dunklen Aspekt der Göttin stellen und mit ihr mein ganz persönliches Fazit ziehen. Mittlerweile habe ich sie schätzen gelernt, die dunkle Ereshkigal, denn sie zeigt mir auf, worauf es mir wirklich ankommt. Sie zwingt mich, die manchmal so liebevoll drapierte Glasur abzukratzen und hinter der Fassade genauer hinzuschauen. Sie lässt mich meine eigene Verletzlichkeit erkennen – und mit etwas Seelenarbeit auch lieben.

So sass ich plötzlich voller Demut vor meinem Buch und erkannte, welche immense innere Arbeit ich dieses Jahr geleistet hatte. – Eine Wertschätzung, die wir uns alle viel zu selten geben. Oder wann hast Du das letzte mal so richtig und aufrichtig anerkannt, welche Heldentaten Du eigentlich jeden Tag aufs Neue erbringst?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Begegnungen mit der dunklen Göttin alles andere als einzigartig sind. Auch Du durftest ihr bestimmt schon einige Male die Hand reichen und Deine Transformationsarbeit leisten. Und? Hast Du Dir dafür schon einmal auf die Schulter geklopft?
Wenn nicht, wäre dies vielleicht der richtige Moment dafür.

Gleichzeitig wurde ich von diesem rauen Jahr reich beschenkt. Mit Begegnungen und Ereignissen, die mein Herz in seinem tiefsten Kern berührt haben.

Ich nehme Dich nun mit auf  einen seelischen Spaziergang durch meine innere Schatzkammer- nicht um anzugeben oder um mit meinem Reichtum zu protzen, sondern vielmehr, um Dir die Einladung zu geben, dasselbe zu tun. Denn wir alle haben viel geleistet. Auch Du!

Meine Reise führte mich dieses Jahr zurück an meinem Herzensort Rennes-le-Château und ich durfte gemeinsam mit vielen Mitgliedern meiner Seelenfamilie ein Wiedersehen feiern.

Ich habe mein erstes, eigenes, dreitägiges Seminar auf die Beine gestellt, Grossevents organisiert, meine Komfortzone unzählige Male verlassen und die Grenzen um ein Vielfaches erweitert.

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