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Darf es auch einfach sein?

„Nein, danke! Ich kann das schon!“ spricht es, auch wenn die Einkaufstaschen den Gewichten eines Bodybuilders gleichkommen. Doch wir haben das nun schon so oft alleine gemacht, dass wir verdammt noch mal wissen, dass wir das können. Wenn es sein muss, auf allen Vieren.

„Nein, ich brauche niemanden! Das schaffe ich schon. Das ist nur ne kleine Krise – das geht schon wieder vobei!“

„Nein danke! Ich kann das. Mach Dir keine Sorgen!“

Und? Erkennst Du Dich? Bist Du auch einer dieser „Ich-kann-das-alleine-und-lass-bloss-Deine-helfenden-Hände-von-mir-Menschen“?

Nun, ich erhebe ein bisschen rotwerdend meine Hand. Das bin ich. War ich. Durch und durch. Und ich bin gerade dabei, auch die letzten Stücke meines alten GlaubensSeins zu verlernen. Denn warum, WARUM soll ich es immer alleine tun, wenn es doch so viel einfacher mit etwas Hilfe geht?

Ich habe angefangen, mir Fragen zu stellen und Du darfst heute Zaungast auf der Reise in mein Gehirn sein. Viel Vergnügen:

* Priska, echt jetzt. Warum will ich immer alles alleine schaffen?

Meine Antwort: Weil Du dann stolz auf Dich sein kannst – und wenn Du Hilfe hattest, zählst es nicht!

* Warum zählt es nicht?

Meine Antwort: Weil ich dann… öhm… weil ich es dann nicht alleine gemacht habe?!?

* Ist das Deine Antwort?

Meine Antwort: Nein… ich seh schon. Ich wollte sagen, weil es erst dann zählt, wenns mir weh tut – habe dann aber selbst entdeckt, wie saudoof das ist.

* Was möchtest Du denn?

Meine Antwort: Ich möchte mich leicht fühlen. Und frei. Ich möchte mich verbunden und getragen und unterstützt fühlen.

* Und was kannst Du dafür tun?

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