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Von „dicken“ Frauen und wahrer Freiheit!

In meiner internationalen Facebook-Gruppe „SHEROES – Women of Freedom“ (Du bist auch herzlich dahin eingeladen, wenn Du eine Frau bist {Männner gehen HIER hin} – diese ist kostenlos!)  führe ich gerade JETZT, währenddessen ich diesen Blogpost schreibe, eine Diskussion über die Mode-Industrie.

Auslöser dafür war ein Video einer Lingerie-Modeschau, mit sogenannten Plus-Size-Models.

Während sich meine Diskussionspartnerin Sorgen darüber macht, was die in ihren Augen dicken und „leer“ ausschauenden Models im Frauenbild ihrer kleinen Tochter auslösen werden, bin ich als ehemalige „Essgestörte“ und „KörperHasserin“ äusserst dankbar dafür, dass etwas in der Industrie geschieht und wir auch anders gebaute Models zu sehen bekommen. Die Vielseitigkeit der Körper wird immer mehr ein Thema der Öffentlichkeit.

Ich gebe es offen zu: Kurvige Frauen, die offen zu ihren Rundungen stehen und sich auch zeigen, haben mir persönlich auf meinem Weg zur Genesung geholfen; ich habe gesehen, dass auch ich, mit meinem natürlich geformten Körper, der alles andere als so dünn und knochig ist, wie ich ihn hingetrimmt hatte, schön sein kann -, dass ich mehr bin, als die Anzahl Dellen auf meinem Hintern oder das überschüssige Fett auf meinen Oberschenkeln. Und dass ich damit nicht allein bin. Dass Frauen so aussehen. Dünn und kurvig und kantig und rund, hell und dunkel… Schönheit kommt in allen Formen und Farben.

Nun, ob wir diese kurvigen Frauen nun als dick ansehen oder nicht (ich versuche heute mal einigermassen objektiv zu bleiben.. ), meiner Meinung nach ist es unsere Aufgabe, den Kindern (auch denen in uns) zu lehren, dass wahre Schönheit nicht in irgend einer Industrie gefunden werden kann. Weder im Schauspiel, im Modelbusiness noch sonstwo. Wir müssen ihnen lehren, dass sie schön sind, genau so, wie sie sind und als gutes Vorbild vorangehen. Selbstliebe und Selbstewert sind Schüssel (und ja, es ist okay, als Eltern nicht perfekt zu sein – in allen Bereichen – doch wir können unser Bestes geben!)

Und natürlich werden die Kinder dennoch von den Medien beeinflusst werden. Und sie werden davon ziemlich sicher auch auf die eine oder andere Weise verletzt. Egal, wie gut wir sie auf irgenwas im Leben vorbereiten.

Doch wenn wir verinnerlichen, dass „Vergleich“ uns immer unglücklich machen wird und dass wir genug sind, genau so, wie wir sind; wenn wir an dieser Freiheit in uns arbeiten und bewusst mit uns selbst und der Welt unterwegs sind, DANN werden diese lauten Stimmen im Aussen immer krächzender und leiser und können irgendwann keinen tiefgreifenden Einfluss mehr auf uns nehmen. Wir haben die Wahl! Wir können uns einfach ergeben oder wir können dagegen ankämpfen und die Wahrheit erkennen.

Diese Medien erzählen millionenbezahlte Lügen, die mir den lieben langen Tag lang einreden wollen, dass ich nicht genug bin, so wie ich bin. Dass mir zu meinem Glück was fehlt.

Doch die Wahrheit ist: Ich bin genug. Mit allem das ich habe und nicht habe.

Und wenn ich das erkannt habe. Wirklich, WIRKLICH erkannt habe – dann bin ich frei, die Modeindustrie als Industrie zu erkennen. Und die Models (spindeldürr oder plussize)  als Frauen, die einen Job gewählt haben, in dem sie ihren Körper zeigen. Freiwillig. Weil es ihnen vielleicht sogar Spass macht. Und weil sie in gewissen Fällen auch einen Unterschied im Denken der Gesellschaft bewirken wollen – genauso, wie eine meiner Sheroes, Sonja Isabelle Rüegsegger.

Während dem 6wöchigen TransformationsProgramm, „SHEROES – Women of Freedom (für dass ich übrigens auch wieder die ersten Bewerberinnen annehme – alle Infos findest Du hinter dem Link) hat sie das Projekt „Frau sein – SEI FRAU“ initiiert, indem sie Frauen dazu ermutigt, sich selbst zu sein – und damit auch schon in den Medien erschienen ist.

Go, Sonja Isabelle, go! Ich feiere Deinen Mut und Deine Kraft, Dich zu zeigen – in Deiner gesamten Helligkeit! So wie wir es alle tun sollen und werden.

Auf die Schönheit! Die WAHRE Schönheit!

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lade ich Dich von Herzen ein, ihn mit Freunden und Familie zu teilen; denn genau darum geht es in diesem Tribe. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir die Welt verändern.

Und falls Du noch nicht Mitglied des kostenlosen SoulFreedom Tribes bist, dann trage Dich jetzt gleich in den untenstehenden SoulFreedomLetter ein und verpasse von nun an nie mehr eine Inspiration, Aktion oder Information, welche ich nur in meinen Emails teile. Kostenlose HeldinnenMeditation und Worksheet inklusive – oder wenn Du Dich HIER einträgst, sogar mit einem kostenlosen OnlineCoaching!

Share the Love!

Be the Love!

[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

Sei die Heldin, die Du in Wahrheit bist!

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BodyShame – meine (Kriegs-) Geschichte

Eine Studie hat ergeben, dass sich gerade mal 10% der weiblichen, deutschen Bevölkerung glücklich in ihrem Körper fühlt.

Was bedeutet, dass 90% aller Frauen Deutschlands ihr Äusseres nicht mag. Und ja, auch wenn ich nicht wirklich viel auf Zahlen und Studien gebe – dies ist bemerkenswert.

Höre ich mich in meinem Freundeskreis um, so kommt mir spontan keine einzige Frau in den Sinn, welche nicht auch immer mal wieder über ihr Aussehen wettert – oder zumindest auf Nachfrage hin zugibt, dass sie gewisse Teile ihres Körpers so gar nicht leiden kann.

Vor Kurzem hat mich Anne-Sophie zu einem Interview zum Thema „Körper-Liebe“ eingeladen, welches ich zwar unter meinen SoulFreedom Triblern im Letter verschickt habe, jedoch ansonsten nicht grossartig thematisiert habe. Doch ja, ich habe einiges mit meinem Körper durchlebt. Ich habe sie* verachtet, misshandelt, ausgebeutet und so schlecht über sie gesprochen, wie ich es mit niemandem sonst tun würde.

(* „Sie“, mein weibliches Körper-Wesen.)

Mein Körper trug lange die Schuld an all meinem Unglück – und wenn ich nicht aufpasse, rutsche ich sehr einfach in dieses mir so vertraute Muster hinein.

Dies ist meine Geschichte:

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Vergleichst Du noch oder bist Du schon dankbar?

Letzten Frühling habe ich den Entschluss gefasst, endlich das zu tun, wofür mein Herz singt. So habe ich meinen Job als Event-Managerin gekündigt, mein Geld zusammengekratzt und mich für eine Online-Business-Schule angemeldet, da ich unbedingt meine Marketing-Skills verbessern wollte. Denn ja, ich hatte grosse Pläne, viele Leidenschaften und Fähigkeiten, doch unter dem Strich war ich das Woohoo-Eso-HippieMädchen, welches zwar glückliche KundInnen aus ihrer Coaching-Praxis entliess, Ende des Monats jedoch darauf angewiesen war, dass das Einkommen aus dem „Brot-Job“ sie irgendwie über Wasser hielt.

Die B-School hat mich einiges gelehrt; nicht nur, dass ich viel über Marketing und Online-Business in Erfahrung brachte, so hatte ich nun auch die Möglichkeit, mich mit vielen tausend Geschäfts-Frauen rund um den Erdball auszutauschen und an ihren Business-Erfolgen teilzuhaben. Einige von ihnen im Millionen-Geschäft, weltweit bekannt und eine grosse Inspiration für viele Menschen.

Und wo stand ich? Wer war ich schon, um zu glauben, dass auch ich einen Unterschied bewirken kann? Ohne Budget, Vitamin B, BWL-Studium; bewaffnet nur mit einer Vision und einem vollen Herzen?

Ich fühlte, wie das hinterhältige Biest sich hinterrücks anschlich. Das fiese Monster namens „Vergleich“.

Lass mich wissen:

Wie oft vergleichst Du Dich?
Mit dem erfolgreichen Arbeitskollegen?
Dem wunderschönen, superschlanken (ge-photoshoppten) Model auf der Plakatwand am Strassenrand neben dem Supermarkt?
Deiner Freundin, die sich gerade einen supertollen Typen geangelt hat und auf Wolke 7 schwebt?

…und die Gretchenfrage; wie fühlst Du Dich danach?

Als Versagerin? Unbegabt? Dick? Hässlich? Ungeliebt?… You name it!

Vergleichen ist der direkteste Weg in die Selbstverurteilungs- Apokalypse.

Mich zu vergleichen war mein täglich Brot. Sogar als ich während meiner Schauspielzeit strengste Diät hielt, verglich ich meinen Körper ständig mit dem meiner wunderschönen Kolleginnen und fand mich trotz ziemlich starkem Untergewicht immer noch zu plump oder zu unförmig oder einfach grundsätzlich minderwertig.

Das Spiel führte ich weiter in allen anderen Bereichen des Lebens. Und, rate mal, ich fühlte mich immer schlechter und suhlte mich im Mangeldenken. Ich war niemals gut genug. Niemals dünn genug. Niemals schön genug. In einem Hamsterrad gefangen, suchte mein Geist im Aussen stets nach Bestätigung, die er nicht finden konnte, – oder wenn, dann war diese Anerkennung so unbeständig, wie eine vorbeiziehende Wolke an einem windigen Herbst-Himmel.

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