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Was tun, wenn ein A*schEngel einem das Leben schwer macht

Arschengel.

Nein, diesen Ausdruck habe definitiv nicht ich erfunden, auch wenn ich manchmal wünschte, es wäre so..:)  Gehört habe ich ihn zum ersten Mal bei dem österreichischen Autoren und Transformationstherapeuten (Danke Linnea :P) Robert Betz -und beschreiben tut es die Menschen, welche uns das Leben aber so richtig schwer machen können.

Arschengel kommen daher in der Verkleidung des Bosses, der Schwiegermutter, einer Bekannten, eines Nachbarn… die Möglichkeiten sind unbegrenzt – und der Grad ihrer arschengeligkeit ebenso vielfältig;)

Doch wie gehen wir mit ihnen um? Was können wir tun, damit unser Leben nicht von dieser einen Person zunichte gemacht wird?

Miqel aus Belgien beschäftigt genau diese Frage, welche ich in folgendem Video mit mir selber diskutiere. (Selbstverständlich habe ich auch noch versucht eine Englische Version davon zu gaxen – HIER findest Du diese mit (Aus)Lachpotenzial.)

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Vergleichst Du noch oder bist Du schon dankbar?

Letzten Frühling habe ich den Entschluss gefasst, endlich das zu tun, wofür mein Herz singt. So habe ich meinen Job als Event-Managerin gekündigt, mein Geld zusammengekratzt und mich für eine Online-Business-Schule angemeldet, da ich unbedingt meine Marketing-Skills verbessern wollte. Denn ja, ich hatte grosse Pläne, viele Leidenschaften und Fähigkeiten, doch unter dem Strich war ich das Woohoo-Eso-HippieMädchen, welches zwar glückliche KundInnen aus ihrer Coaching-Praxis entliess, Ende des Monats jedoch darauf angewiesen war, dass das Einkommen aus dem „Brot-Job“ sie irgendwie über Wasser hielt.

Die B-School hat mich einiges gelehrt; nicht nur, dass ich viel über Marketing und Online-Business in Erfahrung brachte, so hatte ich nun auch die Möglichkeit, mich mit vielen tausend Geschäfts-Frauen rund um den Erdball auszutauschen und an ihren Business-Erfolgen teilzuhaben. Einige von ihnen im Millionen-Geschäft, weltweit bekannt und eine grosse Inspiration für viele Menschen.

Und wo stand ich? Wer war ich schon, um zu glauben, dass auch ich einen Unterschied bewirken kann? Ohne Budget, Vitamin B, BWL-Studium; bewaffnet nur mit einer Vision und einem vollen Herzen?

Ich fühlte, wie das hinterhältige Biest sich hinterrücks anschlich. Das fiese Monster namens „Vergleich“.

Lass mich wissen:

Wie oft vergleichst Du Dich?
Mit dem erfolgreichen Arbeitskollegen?
Dem wunderschönen, superschlanken (ge-photoshoppten) Model auf der Plakatwand am Strassenrand neben dem Supermarkt?
Deiner Freundin, die sich gerade einen supertollen Typen geangelt hat und auf Wolke 7 schwebt?

…und die Gretchenfrage; wie fühlst Du Dich danach?

Als Versagerin? Unbegabt? Dick? Hässlich? Ungeliebt?… You name it!

Vergleichen ist der direkteste Weg in die Selbstverurteilungs- Apokalypse.

Mich zu vergleichen war mein täglich Brot. Sogar als ich während meiner Schauspielzeit strengste Diät hielt, verglich ich meinen Körper ständig mit dem meiner wunderschönen Kolleginnen und fand mich trotz ziemlich starkem Untergewicht immer noch zu plump oder zu unförmig oder einfach grundsätzlich minderwertig.

Das Spiel führte ich weiter in allen anderen Bereichen des Lebens. Und, rate mal, ich fühlte mich immer schlechter und suhlte mich im Mangeldenken. Ich war niemals gut genug. Niemals dünn genug. Niemals schön genug. In einem Hamsterrad gefangen, suchte mein Geist im Aussen stets nach Bestätigung, die er nicht finden konnte, – oder wenn, dann war diese Anerkennung so unbeständig, wie eine vorbeiziehende Wolke an einem windigen Herbst-Himmel.

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