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Wie gehe ich mit diesen ver****ten Erwartungen um? – Meine 7 Tipps

Erwartungen.

Wir haben sie alle. Und wann immer jemand sagt, dass er niemals welche hat, kräuselt sich meine Stirn – denn auch wenn ich selber von mir behaubte, ein Mensch mit verhältnismässig (was auch immer das bedeuten mag) wenig fixen Erwartungen bin, so sind doch gewisse Haltungen einfach in mir abgespreichert.

Ich bin der Überzeugung, dass dies teilweise auch überlebensnotwenig sind – denn schlussendlich sind Erwartungen auch mit meinen Wertevorstellungen verknüpft, welche mich als Persönlichkeit auszeichnen.

Doch Tatsache ist auch:
Wer zu konkrete Erwartungen hat, muss damit rechnen, immer und immer wieder ent-täuscht zu werden.

Doch wo liegt denn nun die Grenze zwischen notwendig und ungesund?

Lasse es mich an zwei verschiedenen Beispielen aus meinem Leben erklären:

Meine Eltern waren vor einer Woche zu Besuch, hier in den Niederlanden. Wir alle haben uns riesig gefreut, uns wieder zu sehen, auch wenn es schlussendlich mitten in meinem Launch zu meinem HeldinnenTransformations Programm „SHEROES – Women of Freedom“ (für welches Du Dich übrigens noch bis am kommenden Montag, 22. August , um 18.00 Uhr bewerben kannst) stattfand und ich eigentich shitloads von Arbeit hatte, die auf mich warteten.

Trotzdem war es mir wichtig, die Tage mit ihnen zu verbringen und ich habe dementsprechend meine Termine rund um ihren Besuch gelegt. Ergo: Aus meiner Sicht habe ich alles gemacht, um ihnen zu zeigen, dass sie mir wichtig sind (was auch der Wahrheit entspricht!)

Sie hatten jedoch andere Erwartungen an mich – welche sie jedoch nicht bewusst wahrnahmen.
Aus diesem Grund hatten wir dann am dritten Tag unserer gemeinsamen Zeit eine richtig fulminante Emplosion (emotionale Explosion;)  und Dinge, welche schon lange „unterirdisch“ brodelten, kamen kochend heiss an die Oberfläche gespritzt. Es gab Tränen, laute Worte und schlussendlich wurde klar, dass wir alle Erwartungen aneinander hatten, die sich nicht miteinander deckten; Erwartungen, die bestimmt auch mit unseren unterschiedlichen „Sprachen der Liebe“* zusammenhängen und uns allen schlussendlich einen Streich spielten.

*(Gerne werde ich in Zukunft auch einmal einen Artikel hierzu schreiben, da diese aus meiner Sicht unfassbar wichtig sind und ich diese Sprachen auch lange unterrichtet habe)

Lange Geschichte kurz: Wir konnten mit einem offenen und ehrlichen Gespräch ganz vieles klären und die Leere der Ent-täuschungen mit Verständnis auffüllen.

Kommunikation ist der Schlüssel. Denn wann immer wir schmerzende Enttäuschungen vor unseren geliebten Menschen zurückhalten, entstehen Wunden, die nicht heilen können, da sie immer wieder aufs Neue durch Unwissenheit aufgerissen werden.

Bei solch „alten“ Strukturen ist es (aus meiner Sicht) beinahe unmöglich, im Voraus die Erwartungshaltungen zu erkennen und sie zeigen sich oft als Spannungen und Schmerz, welche dann beleuchtet und durch mutige Kommunikation gelöst werden können.

Bei „neuen“ Situationen kannst Du jedoch sehr wohl etwas gegen die zu verbohrten Erwartung tun.

Hier meine Geschichte #2:

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Kennst Du Deine Bitch?

Heute wirds ganz und gar unperfekt. Warum?
Weil ich es mir erlaube!

Nach meinem HeldInnen-Vortrag letzten Donnerstag hat sich in der Schlussrunde eine Teilnehmerin mit einer Frage und dem darin eingepackten Statement gemeldet, dass wir Frauen es besonders schwierig haben, unsere innere Heldin zu befreien, da wir immer alles perfekt machen wollen; dass wir keine Fehler tolerieren – und uns von Haus aus oft verbiegen, damit wir uns der gesellschaftlichen Norm entsprechend tadellos verhalten.

Daraufhin meldete sich eine weitere Frau und bestärkte mit ihrer Geschichte dieses Bild des weiblichen Perfektionsmenschen, den wir alle so verzweifelt versuchen zu verkörpern.

Und ja, ich kann diese Aussage aus meinem eigenen Erfahren bestätigen. Die meisten Frauen, welche ich kenne, haben übermenschliche Ansprüche an ihr eigenes Sein und sind so unfassbar streng mit sich, dass dies für einen Mann (und auch viele weibliche Aussenstehende) oftmals nicht verständlich ist, welchem immensen Druck wir uns selber aussetzen.

Laura Dennler, eine meiner wundervollen Business MasterMind Seelenschwestern hat dieses Phänomen am letzten Samstag während unseres Treffens auf den Punkt gebracht: „You know ladies, we all have this voice inside ourselves. This voice I call my bitch perfection. The one that tells us that we’re not enough and that we should and could do better; that whispers us feelings of guilt and shame into our hearts.
{Frauen, wir haben alle diese Stimme in uns. Welche ich Bitch Perfektion nenne. Sie ist diejenige, die uns immer und immer wieder sagt, dass wir nicht genug sind, dass wir es besser machen sollten und flüstert uns Schuldgefühle und Scham in unsere Herzen.}

Und verdammt noch mal (und nein, ich werde mich dafür nicht entschuldigen!), sie hat recht!

Was wir nicht alles sein, tun und wissen sollten, wenn es nach dieser Bitch geht.

Lass und einmal nur einige dieser Ideen aufdecken, welche wir durch unsere gesellschaftlichen Augen in einer „guten“ Frau so alles zu sehen erwarten:

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