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Ein Leben nach Malen nach Zahlen?

Ich weiss nicht, ob Du als Kind diese „Malen nach Zahlen Bilder“ auch so geliebt hast, wie ich es tat. Auch wenn ich bei einer Künstlerinnen-Mutter natürlich sehr oft frei gemalt und vorallem gezeichnet habe, so kann ich mich dennoch sehr gut an die beiden Malen-nach-Zahlen-Pferde- und Katzenbilder erinnern, welche ich einmal geschenkt bekommen habe. Damals fand ich das sensationell; schon vor Beginn des Pinselns zu wissen, dass das Bild genau so aussehen würde, wie auf der Verpackung angegeben.

Heute im Erwachsenenleben (mit zugegebenermassen immer noch viel KinderAnteil), funktioniert das Prinzip für mich nicht mehr. Und ja, ich habs versucht. Immer und immer und immer wieder… und jedesmal fühlte ich mich wie eine Versagerin, da es einfach nicht zum gewünschten Erfolg führte und ich das Bild vor Vollendung resigniert zur Seite legte.

Ich spreche nun nicht mehr wirklich von den auszumalenden Feldchen der oben angesprochenen Bilder, sondern vielmehr vom Leben an sich – aber dies wird Dir sehr wahrscheinlich aufgefallen sein – denn ich weiss ja, meine LeserInnen sind die Besten:)

Wie ich zu diesem „Malen-nach-Zahlen-Ding“ kam und was es mit SoulFreedom, der SeelenFreiheit zu schaffen hat, erfährst Du im heutigen Video:

 

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Vergleichst Du noch oder bist Du schon dankbar?

Letzten Frühling habe ich den Entschluss gefasst, endlich das zu tun, wofür mein Herz singt. So habe ich meinen Job als Event-Managerin gekündigt, mein Geld zusammengekratzt und mich für eine Online-Business-Schule angemeldet, da ich unbedingt meine Marketing-Skills verbessern wollte. Denn ja, ich hatte grosse Pläne, viele Leidenschaften und Fähigkeiten, doch unter dem Strich war ich das Woohoo-Eso-HippieMädchen, welches zwar glückliche KundInnen aus ihrer Coaching-Praxis entliess, Ende des Monats jedoch darauf angewiesen war, dass das Einkommen aus dem „Brot-Job“ sie irgendwie über Wasser hielt.

Die B-School hat mich einiges gelehrt; nicht nur, dass ich viel über Marketing und Online-Business in Erfahrung brachte, so hatte ich nun auch die Möglichkeit, mich mit vielen tausend Geschäfts-Frauen rund um den Erdball auszutauschen und an ihren Business-Erfolgen teilzuhaben. Einige von ihnen im Millionen-Geschäft, weltweit bekannt und eine grosse Inspiration für viele Menschen.

Und wo stand ich? Wer war ich schon, um zu glauben, dass auch ich einen Unterschied bewirken kann? Ohne Budget, Vitamin B, BWL-Studium; bewaffnet nur mit einer Vision und einem vollen Herzen?

Ich fühlte, wie das hinterhältige Biest sich hinterrücks anschlich. Das fiese Monster namens „Vergleich“.

Lass mich wissen:

Wie oft vergleichst Du Dich?
Mit dem erfolgreichen Arbeitskollegen?
Dem wunderschönen, superschlanken (ge-photoshoppten) Model auf der Plakatwand am Strassenrand neben dem Supermarkt?
Deiner Freundin, die sich gerade einen supertollen Typen geangelt hat und auf Wolke 7 schwebt?

…und die Gretchenfrage; wie fühlst Du Dich danach?

Als Versagerin? Unbegabt? Dick? Hässlich? Ungeliebt?… You name it!

Vergleichen ist der direkteste Weg in die Selbstverurteilungs- Apokalypse.

Mich zu vergleichen war mein täglich Brot. Sogar als ich während meiner Schauspielzeit strengste Diät hielt, verglich ich meinen Körper ständig mit dem meiner wunderschönen Kolleginnen und fand mich trotz ziemlich starkem Untergewicht immer noch zu plump oder zu unförmig oder einfach grundsätzlich minderwertig.

Das Spiel führte ich weiter in allen anderen Bereichen des Lebens. Und, rate mal, ich fühlte mich immer schlechter und suhlte mich im Mangeldenken. Ich war niemals gut genug. Niemals dünn genug. Niemals schön genug. In einem Hamsterrad gefangen, suchte mein Geist im Aussen stets nach Bestätigung, die er nicht finden konnte, – oder wenn, dann war diese Anerkennung so unbeständig, wie eine vorbeiziehende Wolke an einem windigen Herbst-Himmel.

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