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Ich bin egoistisch – und total glücklich damit!

Was, wenn ich Dir sage, dass ich alles, das ich tue nur für mich tue?!  Diese Blogposts inklusive?!

Was wenn ich Dir sage, dass ich ein riesengrosser Egoist bin?

Denn weisst Du was – das bin ich.

Ich schaue, dass es mir gut geht. Dass ich das bekomme, wonach ich mich sehne und ich tue Dinge nur dann, wenn sie mich auf irgend eine Art und Weise nähren.

Ist dies schlecht?

Nun, die Gesellschaft versucht uns genau das einzureden. Doch ich werde Dir ein Geheimnis verraten – auch die „notorischen Ja-Sager“, welche sich für ihre Mitmenschen hingebungsvoll aufopfern, sind im Geheimen egoistisch! Sie nähren nur nicht dieselbe Stelle, wie ein „klassischer Egoist“. Sie füttern anstelle des eigenen Egos ihre Angst und den Glauben, nicht liebenswert zu sein, wenn sie gut zu sich selber schauen.

Ist Egoismus gut?

Nun, ich kann von mir behaupten, dass bewusster Egoismus, mit bewussten Entscheidungen FÜR mich, das Leben so viel ehrlicher machen.

Natürlich ist dies ein riesengrosses Thema, über welches ich Bücher schreiben könnte, doch ich denke, Du verstehst worauf ich hinaus möchte; Wie sollst Du anderen Menschen helfen können, wenn Deine eigene Tasse/Teller/Energietank leer ist?

Eine „alte“ Facebookfreundin hat mich zu diesem Video inspiriert…  sehe selber.

English Version HERE

 

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Unsere grösste Angst…

„Wahres Heldentum ist Selbstlosigkeit.“

Mit dieser Begründung hat sich eine Heldin aus meinem SoulFreedom Tribe verabschiedet und sich aus dem Newsletter ausgetragen.
(Was ich übrigens supernett finde, dass sie nicht kommentarlos verschwunden ist.)

Gottseidank darf ich mich wirklich glücklich schätzen und diese Absprünge geschehen selten, da ich natürlich die beste Community ever habe;) – doch die Worte dieser Frau haben mich zum Nachdenken gebracht.

Ich las zwischen den Zeilen: „Du bist selbstdarstellerisch!“, „Du bist narzisstisch.“ Dies meine ganz persönliche Interpretation, mein Spiegel, in welchem ich einen uralten Teil meiner selbst zu mir sprechen hörte.

Die Worte haben einen Nerv getroffen, welcher bei wohl fast allen Menschen freiliegt, die sich gewagt haben, aus der Komfortzone ihres Lebens herauszutreten und sich sichtbar zu machen.

Eine der allergrössten Ängste von uns Menschen ist die Sichtbarkeit. Und ja, dies schreibt eine ehemalige Berufs-Schauspielerin, die es sich doch eigentlich gewohnt sein sollte, auf der Bühne zu stehen. Diejenige im Theater ist jedoch nicht identisch mit derjenigen des Lebens: Es ist eine ganz andere Geschichte, ob ich in der Sicherheit und Geborgenheit einer Rolle auf den Brettern stehe oder ob ich nackt, ohne vorgefertigten Charakter und auswendig gelernten Text, authentisch als Priska auftrete.

Wer sichtbar ist, macht sich verletzlich; macht sich angreifbar – und vor noch gar nicht mal allzu langer Zeit  sicherte uns „Dazugehörigkeit“ das Überleben: Wer aus dem Stamm vertrieben oder in der Gemeinschaft nicht akzeptiert war, hatte keine Chance.

Diese Erfahrungen stecken uns trotz vieler Jahre Evolution noch immer in den Zellen.

Heute geht es zwar nicht mehr ums pure Überleben – Freunde und ein funktionierendes soziales Netzwerk bilden jedoch auch im 21. Jahrhundert einen wichtiger Pfeiler eines glücklichen und erfüllten Lebens.

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