((Picture by Isabel Sacher))

„NEIN, ich will keine Rede halten! Gott, vielleicht vergisst sie es ja, dass ich überhaupt eine halten wollte!!!!“ Dies meine Worte, bevor ein gerade neu kennengelernter Hochzeitsgast sein Glas in die Hand nahm und milde lächelnd, den Blick auf mir ruhend, sein Messer gegen das Glas klimperte. „Ich habe es nur für Dein Bestes getan! Damit Du es abhaken, und den Abend geniessen kannst“ – waren seine entschuldigenden Worte danach… grrrrr (aber Recht hatte er!)

Es wurde ruhig im Saal und ich warf dem Herrn Nachbar einen üblen Blick zu… Verdammt nochmal – seit Monaten versuchte ich eine anständige Rede für meine beste Freundin vorzubereiten. So vieles haben wir zusammen erlebt in diesem halben Leben, welches wir teilen – doch es wollte mir nichts Sinnvolles in den Kopf kommen.

All unsere OscarDankensreden vor dem SchminkSpiegel der Theatergarderobe, die Summe an verpassten und falschen Züge ins SomeWhere, all die gelachten und geweinten Tränen, Tonnen von Schokoeis, Sex-and-the-City-Folgen und all die weisen, philosophisch-nächtlichen Gespräche, liegend auf dem Küchenboden… So viele Momente aus unserer Mädels-WG-Zeit, die mir für immer im Herzen bleiben werden – und welche sich irgendwie dennoch nicht wirklich sinnvoll in eine Rede packen lassen wollten.

Und nun sass ich da und fühlte, wie alle Blicke an mir klebten. Zögerlich stand ich auf. (Scheisse…!)

Ich zischte ein letztes „That’s so fucking unfair“ zu meinem Tischnachbarn und dann blieb mir nichts anderes übrig, als zu imrovisieren.

Die Worte flossen mir irgendwie, irgendwoher zu und schienen schlussendlich tatsächlich Sinn zu machen. Jedenfalls so die Rückmeldungen (besonders ernst zu nehmend von meinem Liebsten, welcher bekanntlich nur 4,5 Worte Schweizerdeutsch versteht -whatever). Besonders die abschliessende Episode, schien die Menschen zu berühren – als ich darüber erzählte, was ich an Franziska so liebe… Ihre Fähigkeit dem Leben bedingungslos zu vertrauen und auch in der grössten Schlammschlacht noch das Gute zu sehen.

Ohne diese Eigenschaft, wären wir an dem Abend alle nicht in der wunderschönen Locanda dell’Arte gesessen und hätten am Nachmittag  ebensowenig dem berührenden Ja-Wort (sniff*) der beiden im Castello di Gabiano beiwohnen dürfen.

Denn Franziska hatte aus einer Geschichte, welche anderen Menschen das Herz herausgerissen hätte, Gold erschaffen.

Wie? Das ist (eine) ihre(r) Geschichte(n):

Vor ein paar Jahren war sie mit einem Mann zusammen, der verschiedene Frauen glechzeitig datete und alle nicht nur um ihre Liebe, sondern auch um Geld betrog. Natürlich wusste sie das zu dem Zeitpunkt nicht und fand es erst dann heraus, als sie selber die Beziehung bereits beendet hatte.

Natürlich tat es weh. Natürlich gab es Tränen. Doch Franziska wusste, dass sie in dem Jahr mit ihm unsäglich viel für sich gelernt hatte. Bewusst zu vertrauen. Grenzen zu setzen und sich schlussendlich für sich selbst zu entscheiden. Und vor allem, dass das Glück eine Entscheidung ist!

Sie beschloss ihre Geschichte zu teilen. Ein schweizweites Magazin druckte ihre Geschichte, die dazu dienen sollte, andere Frauen in derselben Situation zu unterstützen – und um zu zeigen, dass sich niemand schämen muss, der auf einen „Heriatsschwindler“ reinfällt. Shit happens – to just everybody.

Und siehe da, während meine Freundin in Bali ihre Ferien genoss, erreichte sie der Anfruf eines in der Schweiz sehr berühmten Showmasters, welcher Franziskas Geschichte in seiner Sendung zur Primetime erzählen wollte.

Und so sassen wir (ich im Publikum als +1, Franziska bei Aeschbacher auf der Bühne) ein paar Wochen später im Studio.

(HIER kannst Du Dir die Sendung anschauen!)

Die Resonanz auf ihren Auftritt war gross, sehr gross – doch was nicht erwartet wurde – ein paar Wochen später kam ein handgeschriebenen Brief in die Wohnung geflattert. Der Brief ihres heutigen Ehemannes, der sie im Fernsehen gesehen hatte und dem Sender schrieb, da ihm diese wundervolle Frau nicht mehr aus dem Kopf ging.

Franziska hat sich sichtbar gemacht für das Glück. Sie ist aufgestanden und war nicht bereit, Opfer zu sein. Keinen Moment ihrer Reise!

Dies ist eine von vielen unfassbaren und berührenden Geschichten, die in den Herzen von so vielen Frauen wohnen. Und ich möchte eine neue Plattform schaffen, für genau solche Heldinnen, die ihren Weg gehen; Frauen, die sich nicht als Opfer, sondern als Schülerinnen des Lebens sehen und die für ihr Glück gehen.

Um dies umzusetzen, brauche ich etwas Geld (wer hätte gedacht…) und deswegen werde ich bei WeMakeIt mein erstes CrowdfundingProjekt starten.

In untenstehendem Video, erkläre ich Dir alle Details, wie Du Teil davon sein kannst:

ENGLISH VIDEO HERE!

Ich würde mich riesig freuen, wenn auch DU Teil der Bewegung bist und das GeschichtenProjekt „Sheroes – Women of Freedom“ unterstützt. Schicke dazu bitte bis am kommenden Freitag, 9. September 2016 Dein Video via Facebook Messenger, Dropbox oder WeTransfer an soulfreedom@priskabaumann.com. VIELEN HERZLICHEN DANK!

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lade ich Dich von Herzen ein, ihn mit Freunden und Familie zu teilen; denn genau darum geht es in diesem Tribe. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir die Welt verändern.

Und falls Du noch nicht Mitglied des kostenlosen SoulFreedom Tribes bist, dann trage Dich jetzt gleich in den untenstehenden SoulFreedomLetter ein und verpasse von nun an nie mehr eine Inspiration, Aktion oder Information, welche ich nur in meinen Emails teile. Kostenlose HeldinnenMeditation und Worksheet inklusive.

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[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

 

Und: Fränzi, Danke! DANKE, das Du i mim Läbe bisch! Ig wünsche Dir und Dim Maa vo Härze eifach ds Beste uf Öirer gmeinsame Reis! Uf vili witeri wunderbari Abentüür! Ig hadi so fest lieb.

 

PS: Mehr Bilder der Hochzeit findest Du auf Facebook!

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