Flutsch – und da ist es schon, das neue Jahr. Frisch geboren und voller Möglichkeiten.

Hast Du Dir schon überlegt, unter welchem Leitstern Dein 2015 stehen soll? Welches der Grundtenor der kommenden, ungefähr noch verbleibenden 359 Tage dieses Jahres sein darf ? (Oh nein, ich werde Dir an der Stelle nicht verraten, wie lange ich rechnen musste, um diese Zahl hier so locker flockig zu präsentieren… Mathematik war noch nie meine Stärke.)

Ich könnte nun weiter über die Wichtigkeit von Entscheidungen und die Kraft von gezielter Aktion schreiben (was ich auch gerne tun würde), doch heute soll es um ein ganz anderes Thema gehen. Ein Thema, dass einigen von Euch sehr vertraut ist und anderen die Haare zu Berge stehen lässt, da sie in keinster Art und Weise an sowas, wie „mehrere Leben“ oder „Reinkarnation“ glauben. Wenn Du zu der zweiten Menschengruppe gehörst, dann bitte ich Dich zu Deiner eigenen Gesund- und Sicherheit, diesen Blog JETZT zu verlassen. Dann das heutige ist eines meiner Lieblingsthemen und dies wird bestimmt kein kurzer Eintrag.

Trotzdem schön dass Du da warst und ich danke Dir von Herzen für Deinen Besuch! Wir treffen uns gerne wieder in einem anderen Beitrag.

Wenn Du noch da bist (- ich sag ja, ich arbeite mit Heldinnen und Helden), magst Du Dich vielleicht fragen, wie ich ausgerechnet zum Jahresanfang mit dieser Thematik auffahren kann.

Nun, wie vor jedem neuen Post, habe ich mein Team (der geistigen Welt – das menschliche ist noch in Rekrutierung) darum gebeten, mir das Thema des neuen Artikels durchzugeben. Und die Antwort war mehr als nur eindeutig – auch wenn ich mich zu Beginn ehrlich gesagt etwas dagegen gesträubt habe: Wie zum Geier sollte ich ein derart grosses Thema in einen mickrigen Blogpost packen?

Jedes Widersprechen wurde jedoch strikte ignoriert. (Vielleicht sollten ich und meine Mitarbeiter einmal einen Kommunikationskurs buchen – seufz*). Jedenfalls fügte ich mich. Et voilà; here we are.

Schlussendlich hatten sie wie immer Recht: Das Aufräumen (sei es im Haushalt, sowie in der emotionalen und seelischen Küche) hat sehr wohl mit dem Abschluss des alten und dem Anfang eines neuen Kapitels zu tun. Sei dieses nun in Jahren oder Menschenleben gerechnet.

Ich warne Dich – ich werde mich nicht zurückhalten. Du wirst heute vielleicht Dinge lesen, mit denen Du so gar nichts anfangen kannst. Und hey, es ist völlig okay. Ich teile hier – wie immer – nur meine ganz persönlichen Erfahrungen, die mir  in Verbindung mit meinem Wunsch, das Mysterium des MenschSeins, sowie unserer inneren und äusseren Freiheit mehr und mehr zu begreifen, wirklich etwas gebracht haben.

Wie gesagt; keine Ahnung wie Du zum Thema der Reinkarnation stehst – für mich jedenfalls war von Beginn an klar, dass ich nicht das erste Mal auf dieser Welt war und bin. Ich konnte mich ebenso daran erinnern, wie ich mich für dieses Leben hier entschieden habe.

Und wenn ich mir heute auch nicht mehr ganz so sicher bin, ob dieses „Wissen“ und „Sich-Erinnern“  vielleicht auch nur „eingepflanzt“ sein könnte (nein, ich spreche jetzt nicht von der Theorie des Films „The Matrix“, sondern vielmehr von den sogenannten Hybridseelen oder den An kana Te’s oder wie die Erdenhelfer sonst noch alle so genannt werden*), so fühlt es sich dennoch für viele Menschen da draussen genauso real an, wie für mich. Und egal, ob wir nun wirklich in diesen vergangenen Leben waren oder nicht – so lange die Erinnerung oder das Zellwissen an diese Ereignisse in uns lebt, so ist es eine Form der Realität, die unser heutiges Leben beeinflusst.

*ja, ich weiss, ich wage mich heute ziemlich weit auf die Äste heraus – aber weisst Du was? Neues Jahr, neue Herausforderungen.

Und um das ganze Thema noch ein bisschen komplizierter zu machen: Ich bin auch der Überzeugung, dass „Zeit“ nicht wirklich existiert und alle unsere Leben parallel verlaufen. Da dieser Glaube meinen Verstand jedoch bei weitem übersteigt, spreche ich nun schön brav weiter von Vergangenheit und Zukunft.
Und ich bitte Dich; wenn Du Fragen -gerne auch kritische- hast, dann stelle sie mir unbedingt unten in den Kommentaren. Ich werde mein Bestes geben, um sie nach bestem Wissen, Gewissen und Glaubensstand zu beantworten.

In Träumen, Meditationen oder Seelenreisen bin ich schon viele Male (mehr oder weniger freiwillig) in vergangene Leben gereist, habe Bilder geschickt bekommen; Ereignisse wiederholt erfahren und Muster erkannt.

Und bevor Du jetzt auf meine Titel-Frage eingehst und anfängst mir von all Deinen gesammelten Leben zu erzählen; ich glaube ganz ehrlich nicht, dass es etwas bringt. Ich glaube nicht, dass wir einen echten Mehrwert haben, wenn wir alle unsere Charakter-Trophäen in eine hübsche Seelen-Vitrine stellen, um uns danach an unseren eigenen vergangenen Heldentaten zu ergötzen – oder uns mit den einstigen Schandtaten zu verdammen.

Und weisst Du was – es interessiert schlussendlich kein Schwein (entschuldige meine Ausdrucksweise), ob ich Christoph Kolumbus, James Dean, Kleopatra oder Jesus Christus höchstpersönlich war. Was wirklich zählt ist doch, wer und was ich heute bin und tue; die Tatsache, ob ich meine Muster erkenne, welche ich vielleicht seit hunderttausenden von Leben auf „repeat“ gestellt habe. Denn wenn ich diese entlarve, kann ich den Kreislauf durchbrechen, mich aus dem Hamsterrad befreien und hier und heute einen Unterschied machen.

Deine Vergangenheit dient Dir nur dann, wenn Du sie als Deinen Lehrmeister anerkennst. Sei es aus diesem oder aus einem vergangenen Leben.

Dies ist einer der Gründe, warum ich ein so grosser Fan der Schattenarbeit bin. Sie zeigt uns unsere grössten Ängste auf, hinter denen wiederum unser wahrer Schatz liegt. Einer, der vielleicht schon viele Leben darauf wartet, von Dir geborgen zu werden.

Ein weiterer Vorteil des Aufdeckens von Vergangenem, ist das Verständnis einiger Beziehungen.

Ich begegne immer wieder Menschen, von denen ich weiss, dass ich sie schon ewig lange kenne, auch wenn ich sie in diesem Leben gerade zum ersten Mal getroffen habe. Dies hat schon zu manch „bizarren“ Wiedersehensmomenten geführt, das kannst Du mir glauben.

So durfte ich beispielsweise letztes Jahr einen echt wichtigen Menschen aus meiner Seelenfamilie wiedertreffen. Als ich ihn zum „ersten Mal“ sah, fühlte ich mich wie eine Eiche im Sturmgewitter, die vom Blitz getroffen wurde. Ich war unendlich verwirrt von dem Chaos an verschiedenen Gefühlen und Bildern, welche seine Anwesenheit in mir auslöste und nichts liess sich auf irgend eine Art und Weise einordnen. Denn auch wenn mir ähnliches schon einige Male wiederfahren ist, so scheint mein Verstand sich nicht daran gewöhnen zu wollen und stellt bei solchen „Extremsituationen“ erst einmal auf „ERROR“. Armes Ding…

Als wir (, also ich, inklusive Verstand, Gefühl und Erinnerung, sowie der Sturmauslöser in seiner Gesamtheit) dann ein paar Monate später einigen unserer vergangenen gemeinsamen Leben auf die Spur kamen, waren wir beide tief berührt. Zu begreifen und nochmals zu fühlen, woher die tiefe Vertrautheit, sowie die gegensätzlichen Gefühlsfetzen stammen; die gemeinsamen Erfahrungen nochmals zusammen zu erleben, war ein riesengrosses Geschenk, das uns beiden Klarheit brachte. Gleichzeitig konnten wir uns gegenseitig einiges an altem Schrott vergeben, was wiederum zu Heilung auf verschiedenen Ebenen führte.

Was mir jedoch wichtig erscheint: Die Vergangenheit gibt uns trotz allem niemals vor, wer wir heute zu sein haben. Du hast jederzeit die Möglichkeit, Dich und Deine Beziehung zu einem bestimmten Menschen zu verändern. Nichts ist in Stein gemeisselt. Und dies ist das Geschenk des freien Willens, welcher uns hier auf dieser Erde geschenkt wurde. Gemeinsam mit dem Vergessen. Und ja, vielleicht ist auch dies ein Geschenk, genauso wie der freie Wille Fluch sein kann, wenn man es aus einer anderen Perspektive betrachten will. Auch dies sei jedem einzelnen zur persönlichen Beurteilung überlassen.

Die Erkenntnisse darüber, was ich in meiner sogenannten „Vergangenheit“ alles schon erlebt habe, bringt mir Ruhe. Gewisse Dinge verlieren an Wichtig- und Dringlichkeit. Was sein soll, wird sein. Und alles andere kann ich getrost seinen Lauf nehmen lassen.

So wisse; Du hast in Deinen Leben bereits unendlich viele Kämpfe gekämpft. Du hast gesiegt und bist besiegt worden. Du hast Leben geschenkt und Leben genommen. Du hast von ganzem Herzen geliebt und getrauert. Du hast schlimme Schmerzen erlitten und grösstes Glück erfahren. Du warst König und Priester, Bettler und Kurtisane. Wir alle haben so viele unfassbare Dinge erlebt, von denen wir heute keine Ahnung mehr haben. Nicht mehr zu haben brauchen. Denn wenn es unserer heutigen Entwicklung dient, wird es so oder so früher oder später in unserer Erinnerung aufploppen oder uns auf eine andere Art und Weise so lange beschäftigen, bis die Botschaft dahinter begriffen ist.

Folge Deinem Herzen und Du kannst nichts falsch machen. Das Leben weiss, was es tut -und der gesamte Plan unseres höheren Selbsts ist so viel weiser als unsere beschränkte Sicht in dieser einen Inkarnation.

Begreife, dass Du alleine aus dieser menschlichen „Lebens-Geschichten-Sicht“ so dermassen viel mehr bist, als das, woran sich Dein Verstand erinnert – und da haben wir noch nicht einmal ein Sandkorn Deines gesamten Seins erkannt.

Denn das, was Dich wirklich ausmacht; das was Dich mit all Deinen Leben, denen Deiner Mitmenschen, mit der Erde, dem Himmel, dem Universum und allem Sein verbindet; dieses Wunder lässt sich in keinster Art und Weise in Worte, Gedanken oder Vorstellungen fassen. Es IST. So wie Du BIST. Unendlich. Unsterblich.

Und nun komme ich zurück zu meiner Anfangsfrage:
Unter welchem Stern soll Dein 2015 stehen? Wie lautet der Titel des neuen Kapitels Deines Lebens? Was ist Dir angesichts Deiner riesengrossen, epischen Vergangenheit wirklich, wirklich wichtig in dieser Inkarnation?

Mach sie zu etwas Besonderem. Denn Du bist etwas Besonderes. Vertraue mir.

In tiefer Verbundenheit

[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

 

Ps: Passend zum Thema, hatte ich Ende letzten Jahres die Möglichkeit, Teil des fabulösen *Duality vs Sacred OneNess* Foto-Projektes zu sein. Gemeinsam mit Marc-André durfte ich vor Daniel Wilds Linse, Avalon zu neuem Leben erwecken.

Hier findest Du die Bilder des Tages:

Hell yeah, dieses Shooting hat so richtig, richtig Spass gemacht: Ich meine, ich durfte einen ganzen Tag lang mit einem echten Schwert in der Hand herumrennen (und habe dabei fast mein Kleid und meinen armen Mitkrieger aufgeschlitzt. In meiner Fantasie sieht das alles immer ein Quäntchen eleganter aus), konnte mir die Seele aus dem Leib schreien und nebenher die Tücken eines echten Moores er- und überleben. Meine Güte – ich kriege gleich wieder einen Lachanfall, wenn ich auch nur daran denke… Jedenfalls durften wir drei an diesem Tag wahrhaftig in eine andere Welt eintauchen.

Das Making-Of findest Du hier auf Englisch oder auf Deutsch. Viel Spass damit.

18 comments on “Hey, kennen wir uns nicht aus Avalon?

  1. Na – wenn, dann aus Lemuria…. will aber auch Avalon nicht ausschließen 😉

    Moin Moin!

    Nu, von zwei „unabhängigen Quellen“ wird mir nachgesagt/ behauptet, ich würde hier auf Gaia schon seit etwa 37.000 Jahren ruminkarnieren; erstmalig wohl wohl als Mitglied einer Priesterkaste auf Lemuria. Soll da aber recht eingebildet gewesen sein. Scheine das aber gut verdrängt zu haben – ich erinnere mich an gar nichts mehr (wahrscheinlich besser so 😉 ).
    Beim Thema Avalon bekomme ich zwar immer Schmetterlinge im Bauch – aber sonst – nichts, nicht die Spur einer Erinnerung (wer weiß, was ich da wieder verzapft habe…. *lach*)

    Liebe Grüße,

    Hardy

  2. Lieber Hardy,
    Du gell, wir sind flexibel:)

    😀 „Ruminkarnieren“ – sensationell.
    Na dann würde ich sagen, bist Du schon ein ziemlich altes Haus. Jedenfalls schön, dass Du heute hier bist und Deine Worte und Schmetterlinge mit uns teilst. Und was letztere bedeuten, lassen wir einmal so in den Wolken hängen – oder Sternen stehen. Sie werden die Antwort wohl kennen.

    Sei herzlich gegrüsst
    Priska

  3. Liebe Priska ich habe deinen Blog gelesen und kann mich sehr gut darin wiederfinden. Ich werde dir nicht viel über meine vergangenen Leben erzählen, nur dass ich vor drei Jahren in Israel war und am ölberg wusste, ich war schon einmal hier. Du bist eine wunderschöne Frau, auch ich habe vor einigen Jahren ein Tanzvideo aufgenommen zur Ehre von Jeanne Dàrc und habe mt einem scharfen echten Samureischwert getanzt. Ich hatte echt etwas Schiss mit dieser Waffe im Nymphenburger Schlosspark in München in der Früh ein solches Video zu drehen. Doch es fand seinen Platz in einer meiner Tanzperformances in den letzten zwei Jahren und ich bin stolz darauf. Ich habe mittlerweile das Schwert verschenkt, ich möchte einfach keine solche Waffe mehr in meiner Wohnung haben, denn mir geht es einzig allein wie Jesus um die Liebe ohne Gewalt. Aber es tut gut zu wissen, dass wir Amazonen sind. Ganz liebe Grüße Alexandra du schöne!

    • Liebe Alexandra

      Ich danke Dir von Herzen für Deinen wunderschönen Kommentar… Liebe, der Ölberg, die Paternosterkirche – mein Herz floss über…

      http://el-mundo-de-la-gitana.blogspot.ch/2012/10/the-holy-land-jerusalem-no4.html

      Hast Du uns den Link zu Deiner Tanzperformance? Ich würde die von Herzen gerne sehen!

      Weisst Du, ich glaube, das Schwert steht für unsere Entscheidungskraft. Es ent-scheidet – und steht schlussendlich als Sinnbild für die Dualität (und den freien Willen) in der wir hier leben.

      Deswegen mag ich Schwerter. Genauso wie ich die Dualität zu mögen gelernt habe- wenn sie auch nur eine Krücke zur wahren Erkenntnis ist.

      Sei fest umarmt Du Liebe
      Priska

  4. Liebe Priska

    Beim ersten Blick auf den Blogtitel war ich darauf gefasst einen komplizierten Abstecher in das Mysterium „frühere Leben“ zu lesen und ich bin froh, dass es nicht so war…

    Für mich ist die Kernaussage Deines Eintrages das Erkennen meiner Muster, damit ich aus meinem Hamsterrad aussteige und bewusst lebe. Sich zu rühmen Kolumbus gewesen zu sein, finde ich Bullshit, so wie ich es auch nicht förderlich finde „unrühmlichere“ Inkarnationen zu verdrängen… Solange ich dort (in der Erinnerung des früheren Lebens) bin, bin ich nicht im Hier und Jetzt, nämlich dort wo es sich wirklich lohnt zu verweilen.

    Ob jemand an die Reinkarnation glaubt oder nicht, ich denke was zählt ist mein Erbe verantwortungsvoll zu akzeptieren und wie gesagt im JETZT zu leben.

    Ein Hoch auf dieses Leben!

  5. Liebe Priska – ich möchte gar nicht viel dazu schreiben – dich kenne ich nicht „NUR aus dieser Inkarnation :-). Dein Artikel wow!!! und einfach von <3 dafür……

    Liebste Grüsse von (einer alten Seele,
    wie mir gesagt wurde)

    In diesem bin ich Daniela :-*

  6. Liebe Priska

    Andere Leben, nahestehende Menschen aus diesen Leben… ein unerschöpfliches Thema! Noch habe ich mich nicht gross damit auseinander gesetzt, liebäugle aber immer mehr damit…. Danke für Deine Worte 🙂

    2015 steht für mich unter dem Stern Freiheit 🙂
    Dieses kostbare und absolut einmalige Buch mit Titel 2015 verfügt noch über sehr viele reinweisse unbeschriebene Seiten, welche es mit schönen Momenten, Liebe, Lachen, Gedanken, Gefühlen und vor allem mit Freiheit zu füllen gilt. Was bedeutet Freiheit? Ich unterscheide die innere und die äussere Freiheit. Wobei sich beide natürlich vermischen können. Äussere Freiheit zu erlangen heisst, so viel wie möglich zu reduzieren oder ganz aus seinem Leben zu streichen, das ein „Muss“ und nicht ein „Will“ ist. In unserem Leben gibt es schon so viele Zwänge, welche unumgänglich sind. Steuern müssen bezahlt werden, Arbeiten gehen muss man (auch wenn man seinen Job mag), Regeln müssen eingehalten werden (wovon viele natürlich auch Sinn machen)… doch in unserem täglichen Leben gibt es ungeheuer viel Zwang – offensichtlich oder auch subtil – was mich schon Ende 2014 zum Entschluss gebracht hat, so viele Zwänge wie möglich zu eliminieren oder wenigstens zu reduzieren. Ich habe meinen Job auf 80 % reduziert (Zeit ist Freiheit), ich tue viel weniger Dinge von denen ich denke ich sollte es tun, es aber nicht wirklich tun will. Nur dann, wenn die Konsequenzen unangenehm für mich werden könnten, mache ich eine Ausnahme. Aber auch das überlege ich erst reiflich.

    Innere Freiheit. Darunter Verstehe ich, dass man sich selbst Zwänge auferlegt. Wer kennt das nicht? Mein Gegenmittel heisst hier Prioritäten setzen! Ich überlege mir ganz genau, was für mich in meinem Leben wichtig ist und auch getan werden muss obwohl es mir es mir manchmal gegen den Strich geht. Etwas Disziplin zum eigenen Wohl kann nicht schaden (zum Beispiel das Finesstraining :-)). Habe ich nach reiflicher Überlegung meine Prioritäten gesetzt, dann kann ich mich darin üben, alles andere sein zu lassen, was ich mir selbst auferlegt habe oder zumindest nach dem Lustprinzip zu entscheiden. Welch ungeahnte Freiheit kommt da auf einem zu!

    Dann sind noch die eigenen Gedanken. Wohl das grösste Gefängnis und ganz unsichtbar… da sind Ängste und Sorgen, die einem das Leben vermiesen. Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, wie sehr ich mich als freiheitsliebender Mensch sozusagen selbst eingekerkert habe und dies auch immer wieder mache. Dabei ist die Grösste Freiheit die der Gedanken! Es fragt sich nur, welche Gedanken man hat. Sie können Freiheit oder Gefangenschaft bedeuten. Meine Gedanken steuern mehr lernen, sie in eine Richtung lenken die mir gut tut. Was bringt es zum Beispiel sich zu ärgern oder zu sorgen? Nichts! Damit verändert man absolut NICHTS! Aber man schadet sich selbst und verschwendet so seine wertvolle Energie… Tja, klingt einfach und ist doch so schwer zu erreichen! Aber ich bleibe dran!

    Alles Liebe für Dich, Priska und ein wunderschönes freies 2015!

    Lydia

  7. Lydia, Liebe…

    Der Stern der Freiheit.

    Wunderschön.

    Vielen, vielen Dank für Deine weisen Worte.
    Unsere Gedanken sind schlussendlich der einzige Gefängniswächter, den es gibt. Ob wir uns frei oder eingesperrt fühlen, entscheiden alleine sie und ihre Bewertung über eine Situation.

    Möge Dich Dein Leitstern Schritt für Schritt in Deine innere und äussere Freiheit und somit in die Liebe führen.

    Von HERZEN alles Liebe auch für Dich !

    Priska

  8. Liebe Priska, Dein Blog gefällt mir, das Thema auch. Sehr interessant, das Thema der Reinkarnation. Ich stelle Dir jetzt eine Frage: Wie meinst Du das mit der Zeit, die für dich nicht wirklich existiert? Mit den Leben die paralell laufen? Lg Sabine

    • Liebe Sabine

      Ich danke Dir von Herzen für Deine lieben Worte. Es freut mich sehr, dass es Dir hier gefällt:)

      Nun zu Deiner Frage, die nicht ganz so einfach zu beantworten ist:

      Ich glaube, dass Zeit und Raum nur Krücken sind, die wir hier in dieser Welt brauchen, um zu unterscheiden. Ein Symptom der Dualität sozusagen.

      Ich gehe davon aus, dass wir im All-Eins, aus dem wir alle kommen und das alles ist was existiert, einfach sind. Ohne dass es eine Unterscheidung von „jetzt“, „vorher“ und „nachher“ gibt.

      Da wir uns ja selber jedoch erkennen wollten, mussten wir vom Baum der Erkenntnis essen (Du weisst, wie ich meine..) und kamen so in die Dualität, in welcher der Schatten das Licht sichtbar macht. Er ist sozusagen die Hilfe dazu, das wir das Licht erkennen können (Luzifer, der Licht-Bringer).

      Und so ist auch Zeit etwas, das nur in der Dualität existiert – also gar nicht „wirklich“ ist. Wir können nur linear denken. Wir können ein- danach ausatmen – nicht beides gleichzeitig. So entsteht Zeit. Doch in Wahrheit – so wie ich sie sehe – findet alles im selben Moment statt. So wie das Ein- und Ausatmen eine Einheit ist und zur Gesamtheit des Seins gehört.
      Ich weiss nicht, ob ich mich so verständlich ausdrücke…

      Ich hoffe jedenfalls, dass Du meine Worte verstehst, wenn auch die Sache an sich für unseren Verstand unbegreiflich bleiben wird.. 🙂

      Sei von Herzen gegrüsst Du Liebe – und danke für die wichtige Frage!

      Alles Liebe
      Priska

      • Liebe Priska,
        Danke für das Beantworten meiner Frage. Ja, es ist wahrlich kein einfaches Thema, und mit unserem Verstand nicht zu erfassen. Aber genau das finde ich das spannende, faszinierende daran. Das es da noch etwas gibt zwischen Zeit und Raum, was wir nicht erfassen können, was nicht erklärbar ist. Du nennst es das All-Eins.
        Sei ganz herzlich gegrüsst, liebe Priska

  9. Liebe Sabine

    So von Herzen gerne! Ich hoffe, ich konnte annähernd erklären, wie ich diese Aussage gemeint habe. Und ja, es ist schwierig das Unfassbare in Worte zu packen – wie das All-Eins.

    Ich grüsse Dich von Herzen zurück und wünsche Dir einen wundervollen Sonntag!

  10. Liebe Petra

    Vielen Dank für Deine Zeilen, die mich tief berührt haben.
    Als ich letztes Jahr nach Glastonbury reiste, war es ein nach Hause kommen! Ein nach Hause kommen nach Avalon. Ich bin unendlich dankbar, dass ich in der Pristerinnenausbildung, die ich nun absolviere, all meine Schwestern von damals wieder gefunden habe. Wir sehen uns in die Augen und erinnern uns.
    Und genauso ist es mit andern Menschen und Orten…..
    Eintauchen in alte Muster und Verletzungen und sie mit Liebe und vertrauen anschauen und transformieren. Ich bin dankbar für jeden Moment meines jetzigen Lebens und für all die andern, die ich vorher hatte! Sie machen mich zu der Frau, die ich heute bin!
    An schwierigen Situationen und Erlebnissen wachsen wir! Seien wir Vorbild und tragen das Licht der Laterne in die Welt hinaus!
    Alles Liebe
    Gabriela

    • Liebe Gabriela

      Wie wunderschön! Glastonbury steht bei mir auch noch auf der „have-to-visist-Liste“.
      Und wie toll, wenn man sich mit SeelenGeschwistern wiedervereinen darf.

      Auf das Licht Du Liebe. Und danke, dass Du hier bist.

      Alles, alles Liebe auch für Dich
      Priska

  11. Hallo Liebe Briska,
    ich habe Dir schon mal geschrieben auf die Frage Kennen wir uns nicht von AVALON ,ich habe Deinen Beitrag gesehen und wahr sofort abgeholt und in Avalon und wir kennen uns bestimmt von anderen Leben und was Du geschrieben hast ist wunderbahr und wahr ich empfinde es auch so.Vieleicht hast Du mir auch geantwortet konnte es aber nicht finden ich bin im PC nicht ganz so fit aber ich bemühe mich .Meine Frage hast Du mal einen Vortrag in Deutschland in Frankfurt oder Darmstadt ich wohne in Eschau das ist bei Aschaffenburg.Ich denke wir weden uns kennenlerne wie auch immer ich würde mich sehr freuen von Dir zu hören auch gerne über meine E-Mail da schaue ich fast jeden Tag rein ob ich das wieder finde wo ich gerade schreibe ist fraglich.Ich DANKE Dir und Wünsche Dir alles liebe.Gabi<3

  12. Liebe Gabriela

    Vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine lieben Worte.

    Hast Du denn hier geschrieben? Ich habe leider nichts entdeckt…

    Zur Zeit ist leider kein Vortrag in Deutschland geplant – würde aber sehr gerne zu Euch kommen. Falls Du eine Möglichkeit kennst:)…

    Gemeinsam mit einer Freundin plane ich jedoch gerade zwei Retreats im Süden… falls Du daran Interesse haben solltest, dann kannst Du Dich gerne bei mir melden.

    Von Herzen nochmals ein grosses Dankeschön und alles, alles Liebe für Dich
    Priska

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