„Du, glaubt Priska wirklich an Engel?“

Eine Frage, die mir noch niemals persönlich gestellt wurde, jedoch einigen meiner Freunde immer wieder zu Ohren kommt.

Die Engel-Industrie boomt; die Esoterik-Abteilungen jeder Buchhandlung quellen über mit Engel-Büchern, Meditations-CDs und Aufstellfigürchen. Engel schmücken Tassen, Kettenanhänger, Wohnungsvitrinen, T-Shirts, Postkarten. Viele sprechen im Alltag von den lieben hilfsbereiten Engel in ihrem Leben oder von dem Schutzengel, der sie von einem grossen Unglück bewahrt hat.

Engel sind in jeder Weltreligion als Wesen und Botschafter einer anderen Welt in der einen oder anderen Form verankert und werden besonders im westlichen Teil dieser Erde überall angetroffen.

In „spirituellen Kreisen“ sind die Engel so populär wie nie – und dennoch gibt es offensichtlich grosse Berührungsängste im Alltag. Wenn es konkret wird und jemand  tatsächlich mit diesen Wesen arbeitet oder offiziell daran glaubt, wirds plötzlich „komisch“. Sofort wird dieser „jemand“ in die Mike-Shiva-Uriella-Ecke gesteckt (die Schweizer werden verstehen), milde belächelt oder gemieden.

Und hey, ich kann das sogar verstehen. Bis vor ein paar Jahren habe ich mich überhaupt nicht mit diesen Themen beschäftigt. Nicht, dass ich mich nicht dafür interessiert hätte, aber die Engel waren einfach nicht in meinem Aufmerksamkeitskreis.
Dies änderte sich schlagartig nach meiner ersten Reiki-Einweihung (und falls Du nicht verstehst, wovon ich jetzt schon wieder spreche, findest Du HIER unter *Energiearbeit* ein paar Infos dazu). Plötzlich war diese Engel-Energie in meinem Leben und zwar so dominant, dass ich es nicht ignorieren konnte.

Aber, was sind denn Engel überhaupt?

Nun, ich kann nur für mich und über meine Erfahrungen sprechen – was ich jetzt gerne auch tun werde.

Die Engel sind eine Energie. Sie sind ein Aspekt des Göttlichen und jeder einzelne verkörpert eine andere Qualität des AllEins. Einige sind sehr sanft und zart, andere hingegen richtige badass Krieger-Engel. Jeder hat seine ganz bestimmten Fähigkeiten und Besonderheit und jeder Engel kann uns auf seine ganz bestimmte Art und Weise helfen.

Ich sehe sie als Freunde, die uns aus ihrer Welt, einer höheren Schwingungsebene, zur Seite stehen, uns Rat geben und uns zeigen können, was für uns aus höherer Sicht am besten ist.

Gerade unser Schutzengel, eine Energie, die uns von Geburt an auf dieser Welt begleitet, kennt uns bis ins kleinste Detail; er ist Experte aller unserer Stärken und Ängste, hat jede unserer Krisen mitbekommen und versteht bedingungslos, was in uns vorgeht. Seine einzige Aufgabe ist es, gut auf uns aufzupassen und uns zu begleiten. Aber eben – er braucht unsere Einladung. Ansonsten wird der Schutzengel (und auch alle anderen Helfer) nicht eingreifen können. Unser freier Wille steht über allem.

Wie siehst Du denn die Engel?

Ich sehe die Engel nicht so, wie ich Dich sehen könnte, wenn Du vor mir stündest. Ich sehe sie anders (und ich erspare Dir nun meine kläglichen Versuche, dieses Phänomen in Worte zu fassen). Ich halte keine Kaffeekränzchen mit ihnen und tanze auch nur etwa einmal in der Woche mit ihnen durch die Wohnung;)
Ich kann die Engel fühlen. Und manchmal weiss ich auch einfach, dass sie da sind. Ohne jeglichen Zweifel. Sie schicken mir Zeichen und Botschaften, die nicht missverstanden werden können- selbst wenn man sie testet. Und ja, ich habe getestet. Immer und immer wieder.

Als ich mich mit meiner Engel-Arbeit outete, war dies für mich ein riesengrosser Schritt, der mir so richtig Angst einjagte. Wie würde mein Umfeld darauf reagieren? Wer würde sich von mir abwenden, wer über mich lachen?

Ich war nie das rosarote Feen-Mädchen: Ich trug Boots, (Kunst-)Lederjacken und stand auf zerrissene Jeans. Ich war die Schauspielerin, die sich vielmehr darum kümmerte, ihr cooles Image aufrecht zu halten. Und plötzlich sprach ich von Engeln, ihren Botschaften und Heil-Energien.

Obwohl es sich meine Freunde gewohnt sind, dass ich mich schwerlich in eine Schublade stecken lasse, so war es für einige doch nicht ganz so einfach, diesen neue Teil an mir anzunehmen. Da es jedoch, wie gesagt, meine Freunde sind (und ich habe die BESTEN!:)), akzeptierten sie nach einigen Diskussionen auch meine ihnen noch fremden Seiten.

Es gibt keinen Tag, an dem ich heute ohne die Engel unterwegs bin. Wann immer ich nicht weiter weiss oder gefühlsmässig nicht mehr bei mir bin, bitte ich um ihre Hilfe. Sie begleiten mich während meiner Arbeit, räumen Hindernisse wundersam aus dem Weg und schenken mir Geborgenheit und Trost, wenn mein Herz schwer ist.
Dies ist für mich mittlerweile das Natürlichste auf der Welt. Sie gehören zu meinem Leben, wie meine wundervolle irdische Familie (und mein Kokos-Wasser, welches ich zur Zeit literweise trinke –  love it).

Kurz; ich kann mir ein Leben ohne die Engel  nicht mehr vorstellen.

Und um noch auf die Frage zurück zu kommen, welche meinen Freunden immer wieder gestellt wird:

Glaubt Priska wirklich an Engel?

Really? Denkst Du wirklich, dass ich Seminare leite und Workshops gebe über Wesen, an welche ich nicht aus tiefstem Herzen glaube? Really? I mean, really?????
Wenn Du mit „Engel“ die süssen Keramik-Figuren meinst, die in so mancher Vitrine stehen – nun, mein Geschmack sind sie nicht. Wenn Du damit jedoch eine Kraft beschreibst, die mir tagtäglich hilft, mich mehr und mehr mit der Quelle zu verbinden, und mich an meine eigene Essenz zu erinnern, dann bin ich erfahrend und glaubend.

– Und ausserdem zutiefst dankbar für diese wundervollen Begleiter, mit deren Zusammenarbeit mein Leben so viel sicherer und schöner ist.

Falls auch Du Deine Beziehung zu den Engel vertiefen möchtest, darf ich Dir ein wundervolles Angebot vorstellen: Über kommende Ostern habe ich die grosse Ehre im Kientaler Hof ein Engel-Seminar zu leiten. HIER findest Du alle Details.

Weiter ist ein neues Seminar im Schloss Bümpliz in Planung. Wenn Du Interesse hast, schreibe mir unbedingt eine Mail, damit ich Dich auf dem Laufenden halten kann.

Falls Du Dir ein Seminar in Deiner Nähe wünschst, nehme gerne auch Kontakt mit mir auf.

Hier einige Impressionen des letzten Seminars bei mir in der Praxis Saskatchawea im Alten Schloss Bümpliz. We had a blast!:)

Angels Rock

 

Ach ja, und wenn Du noch auf der Suche nach einem idividuellen, persönlichen Weihnachtsgeschenk für Deine Liebsten bist, kann ich Dir eine persönliche Engelbotschaft von Herzen empfehlen. Dieses Angebot gibt es in verschiedenen Preisklassen – aber sehe selber und klicke HIER und scrolle runter zu den Engel-Angeboten.

..uuund für die Schweizer-SoulFreedomLover wird am 22.Dezember 14 ein gemütliches Weihnachts-Meditations-Special bei Saskatchawea stattfinden. Interessenten können sich gerne bereits jetzt bei mir melden.

So, nun bist wie immer Du an der Reihe. Sei von Herzen eingeladen, Deine Erfahrungen, Ängste, Fragen oder Vorbehalte mit der SoulFreedom Community zu teilen.

Ich freue mich, von Dir zu lesen.

Mit Engelsflügeln und Wind im Gesicht

[sacramento]Priska[/sacramento]

 

6 comments on “Du, sag mal, glaubt die wirklich an Engel?

  1. An Engel glauben, nein das habe ich nicht wirklich. Vieleicht noch gerade an Schutzengel, zumindest habe ich dies versucht. Dann kam der Tag wo unser Hund erkrankte. Er hatte eine tiefe Wunde in der Pfote. Der Tierarzt hat uns gesagt, das werde niemehr heilen, und wir sollten uns mit dem Gedanken befassen sie einzuschläfen. Ein guter Kollege von uns hat uns dann aber gesagt, er spüre noch einen starken Lebenswille in ihr, wir sollen doch in eine Esoterik Boutique nach Langenthal, er seu überzeugt davon, dass ihr dort geholfen werde. Also sind wir hin gefahren. Sie erhielt dort einen Schutzengelspray namens Rafael, ich vergesse diesen Augenblick nie mehr, wie sie erstarrte, als der Spray in ihre Aura gesprüht wurde. Sie sog ihn in sich auf. Von da begleitet dieser Spray sie bis heute, sie liebt ihn. Und die Pfote heilte ab. Es ist einer von vieken Helfern die da am Werk waren, aber rin sehr Guter. Seither hat dich die frage erübrigt an Engel zu glauben. Sie beschützen uns, da bin überzeugt. Lg Sabine

    • Liebe Sabine

      Wie wundervoll, dass Dein Hund so toll auf die Unterstützung von Rafael reagiert hat. Tiere und Kinder sind besonders empfänglich für die Engel-Energien, da sie nicht mit so vielen Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Vorstellungen darüber, wie unsere Welt funktioniert, zugemauert sind.

      Danke fürs Teilen Deiner Erfahrung und dieser schönen Geschichte.

      Von Herzen alles Liebe für Dich und Deinen Vierbeiner.
      Priska

  2. Liebe Priska

    Danke für Dein Bekenntnis und danke dafür, dass Du uns einen Einblick schenkst, wie Du sozusagen als Sprachrohr der Engel Menschen unterstützen kannst. Wie Du selber schreibst, kommen Engel in verschiedenen Religionen vor und einige Beschreibungen was sie sind und wie sie wirken, decken sich soviel ich weiss auch grösstenteils. Ich denke, dass der Versuch Engel oder Engelsenergien beschreiben zu wollen, fast so schwierig ist, wie das Wort Gott/Göttin zu beschreiben. Nichtdestotrotz finde ich die Bemühungen einiger Gelehrten und Mystiker wie Dionysos oder Augustinus spannend, da sie nicht nur die Hierarchien der Engel erklären, sondern auch ihr facettenreiches Wesen.

    Am nächsten ist mir die kabbalistische Sicht der Engel, denn da spricht man von 10 göttlichen Emanationen, die für das Ausströmen und Ausdrücken von Ideen, Energien, Attributen stehen, die aus der Fülle des Vollkommenen stammen. Ähnlich haben es die guten alten Essener umgesetzt bzw. vorgelebt, in dem sie z.B. Getreide vom Engel des Wassers haben aufweichen lassen, um es in den Schoss des Engels der Erde zu legen, um es dann vom Engel der Luft und des Feuers verarbeiten zu lassen, bevor es verzehrt werden konnte. Für mich heisst letzteres die Naturkräfte wahrzunehmen und zu schätzen, weil uns diese feinen Energien so vieles schenken und ob man sie Engel nennt oder nicht, sie sind vorhanden und spürbar; feinfühlige spüren sie, hellsichtige sehen sie, andere hören sie….

    Du liebe Priska, nennst die Kräfte beim Namen, Du nennst sie Engel (=Boten) und Du hast die Gabe als Empfängerin der Botschaften, quasi als Übersetzerin uns Menschen zu beglücken. Danke!

    • Wie wahr, wie wahr – wie soll man das Unbeschreibliche in Worte fassen. Und dennoch tust Du es auf eine wundervolle Art und Weise.

      Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die „Wahrheit“ schlussendlich immer und überall wieder angetroffen werden kann – nur unter anderen Begriffen oder Namen. Und wie die Essener die Kräfte und Geschenke unserer Mutter Erde als Engel bezeichneten, so entspricht dies genauso dieser Wahrheit, wie die Kräfte, die Heilung und Ganzwerdung bringen können. Sie sind alle Teil von VaterMutter Gott.

      Danke, dass Du Dein Wissen mit uns teilst.
      Danke DIR!

  3. Begegnung mit meinem Engel

    Man muss kein „esoterischer Spinner“ sein, um an Engel zu glauben auch wenn ein Großteil der Allgemeinheit dies so sehen mag – noch.
    Ich bin jetzt 50, habe drei Kinder, geschieden und selbständig im Bereich Steuerberatung – also ein ganz normaler Mensch.
    Das hindert mich jedoch nicht daran, für spirituelle Dinge offen zu sein – so zum Beispiel auch an Engel zu glauben. Früher wurde ich dafür noch oft „belächelt“, gerade von Freunden – Engel gibt es nicht und außerdem ist so was doch „Weiberkram“. Wenn man als Mann über so etwas spricht, ist das fast schon ein „Outing“. Zum Glück ist die Menschheit offener geworden und man kann heute recht normal über solche Dinge reden.

    Vor etwa vier Jahren wurden mein „Glauben“ an Engel recht eindrucksvoll zu einem „Wissen“.
    Ich besuchte in Potsdam ein Engelseminar (zu der Zeit war ich als Mann fast noch ein „Exot“ in solch einem Seminar). Zum Abschluss sollte jeder seinen persönlichen Engel kennen lernen dürfen.
    Zum Ende des Seminars, lange nach Sonnenuntergang, gingen wir alle in einen Park in der nähe – einem so genannten Engelsplatz. Ein Ort, an welchem sich Engel ganz gerne aufhalten, bzw. der Kontakt zu ihnen leichter fällt.
    Ausgerüstet mit etwas aus Gold – Kette, Ring, Münze – in der linken Hand (Herzseite) stand jeder an einem vom ihm gewählten Platz und ging für einige Minuten in sich, wie bei einer kleinen Meditation.
    Wenn man meinte, „bereit“ zu sein, sollte jeder mit der rechten Hand vorsichtig hinter sich „tasten“.
    Und da war er….
    Es war kein kribbeln, oder ein „glauben, etwas zu fühlen“ – es war so, als würde dort eine lebendige Person stehen, die man richtig berühren (wenn auch nicht sehen) konnte…

    Dies war eine der eindrucksvollsten Erfahrungen, die ich je machen durfte. Spätestens seit diesem Moment wusste ich, dass es sie tatsächlich gibt.

    Liebe Grüße,

    Hardy

    • Lieber Hardy

      Ich LIEBE Deinen Beitrag. Danke soo sehr dafür. Du beweist mit Deiner Geschichte, dass man keine Glitzer-Tutus (obwohl die natürlich auch seeehr stilvoll sein können;)) oder Tücher im Haar (welche ich liebe!) zu tragen braucht, um mit den Engel unterwegs zu sein.
      Sie sind für jede und jeden da und wir alle können mit ihnen zusammenarbeiten.

      .. und was für ein Erlebnis. Wunderschön…

      Ich wünsche Dir von Herzen ein fantastisches Wochenende
      Herzlich, Priska

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