Es gibt die Zeit des Kampfes. Und es gibt die Zeit des Innehaltens; wenn wir stehen bleiben und unsere Seele das Geschehene aufholen lassen.

„Mir geht es wunderbar! Alles ist toll, ich bin zwar etwas müde, aber hey, ich bin sowas von im flow“

Dies waren die Worte in einem meiner letzten Videos, die ich veröffentlicht habe.

Ich war so beschäftigt, so abgelenkt, dass ich ganz einfach keine Zeit hatte, mich zu sehr meinen darunterliegenden Gefühlen des „Überwältigt-Seins“ zu widmen. Obwohl ich wusste, dass sie da sind.

Wie oft finden wir uns im „Überlebens-Modus“ wieder, nur damit wir all die Dinge auf die Reihe bekommen, welche das Leben uns geliefert hat?

Ganz ehrlich – ich glaube, dass diese Phasen zu dem Heldinnen-Weg gehören. Denn ja, manchmal müssen wir einfach funktionieren und die Dinge geregelt kriegen, ob wir nun wollen oder nicht. Manchmal können wir es nicht allen Teilen und Aspekten in uns zeitgleich recht machen. Manchmal müssen wir Prioritäten setzen – im Wissen, dass die anderen Elemente zu gegebener Zeit auch ihre Stimme bekommen werden.

Wichtig ist, dass wir es nicht verpassen, dem kleinen Kind in uns, unter all der Geschäftigkeit auch seine Aufmerksamkeit zu geben – denn egal, wie badass wir unterwegs sind- irgendwo wird immer ein verletzer oder ängstlicher Teil schlummern.

Und ja, diesen Teil habe ich nun eine zeitlang ignoriert. Oder ignorieren wollen, da ich ganz einfach auch mal die (etwas überdrehte) Kriegerin auspacken musste.

 

English version HERE

 

Es gibt die Zeit des Kampfes. Und es gibt die Zeit des Innehaltens; dann, wenn wir stehen bleiben und unsere Seele das Geschehene aufholen lassen.

Und dieses Wechselpiel unserer verschiedener Teilpersönlichkeiten lässt uns immer mehr in unsere Wahrheit wachsen. Denn nein, wir sind nicht nur „so“ oder „so“. Unser Sein lässt sich in keine Schublade dieser Welt packen. Und nein, wir können nicht gleichzeitig alles in uns leben. Wir sind nun einfach mal an Zeit und Raum gebunden und unser menschliches Gehirn ist „linear“ denkend.

Doch wir können aufmerksam und bewusst sein. Wir können allen Stimmen, Gefühlen und Teilaspekten in uns Raum geben. Dann und nur dann können wir ehrlich und authentisch Schritt für Schritt unseren Weg gehen. Ohne Erwartungen an uns selbst  – denn wer wir gestern waren, sind wir nicht mehr. Und die Person, die wir morgen sein werden, ist noch nicht geboren. Also umarme Dich heute, so wie Du BIST.

Now your turn:

Welche Erfahrungen hast Du mit Deinen Teil-Aspekten gesammelt? Und wie lebst Du Deine Ganzheit in der Dualität?

Ich freue mich sehr, von Dir in den Kommentaren zu lesen.

 

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[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

4 comments on “Die Kämpferin und das kleine Kind in mir – und ja, die Krise hat offiziell begonnen!

  1. Liebe Priska,
    ich wünsche Dir ganz viel Mut und Vertrauen, dass Du Deinen Weg gehen kannst! Ich finde, Du musst Deine Ängste nicht überwinden, aber Du kannst und darfst. Und es wird Dich auf jeden Fall wieder weiter bringen auf Deinem Weg. Such die Heldin und Priesterin in Dir, die mutig und voller Vertrauen den Weg geht, trotz Steine und Hindernisse. Jeder trägt dazu bei, dass Du stärker und mutiger wirst. Ich wünsche Dir ganz viel Glück dazu! Und auch wenn Du strauchelst… aufstehen, Krone richten und weiter gehen!
    Danke für Deine Ehrlichkeit und Authentizität! Ich denk an Dich und sehe Dich, wunderbare Heldin!
    Liebe Grüsse

    Gabriela

    • Liebe Gabriela

      Ich danke Dir von HERZEN für Deine wundervollen Worte, die ich erst heute entdeckt habe – böser SpamOrdner!!!

      Ja, ich darf sie annehmen, diese Ängste und an ihnen wachsen – und heute fühlen sie sich gerade wieder sehr klein und nichtig an. Alles kommt in Wellen – und so darf es sein.

      Schön, dass Du da bist und Deine Worte und Deine Weisheit mit uns teilst. Denn ja, im Kronenrichten sollten wir alle geübt sein, die wir uns auf dem Weg der Heldin befinden, nicht? 🙂

      Sei von Herzen gegrüsst
      Priska

  2. Liebe Priska,

    mir geht es heute genau wie dir.
    Ich stecke mitten im Kampf mit meinem inneren Kind und meinem Eltern-Dasein.
    Ich bin alleinerziehend und habe jetzt die 3. Woche in Folge keine Minute wirklich für mich.
    Ich bin ausgelaugt. Ich brauch Zeit für mich, wie die Luft zum Atmen.
    Gleichzeitig weiß ich, wenn ich mit meiner, wirklich 100% meiner Zukunftsvision ins Außen gehe, wird unglaublich großer Widerstand kommen. Und Angst macht mir das Ganze auch. Sehr sogar.
    Mein inneres Kind schimpft und tobt schon den ganzen Nachmittag.

    Ich hab keinen super-schlauen Rat für dich, aber fühl dich gedrückt wenn du magst.
    Ich bin mir sehr sehr sicher, dass du deine Reise schaffst!

    Love to you,
    Natascha 🙂

    • Liebe Natascha

      Och danke Dir von Herzen für Deinen Beitrag Liebes. Oh – Elternsein… Ich kann ja nicht wirklich mitreden, habe aber eine Ahnung, welch Herausforderung es ist. Und ich ziehe meinen Hut vor all Euch Mamas und Papas.
      Ich wünsche Dir so sehr ein paar freie Minuten zum Durchatmen!

      Und ja, Zukunftsvisionen können uns ganz schön aus der Komfortzone locken – vorallem wenn es darum geht, sie aufs Parkett zu bringen und sie vom Visionboard in die Welt zu tragen. Doch nur dann können wir das Leben leben, von dem wir träumen. Anders gehts nicht – ausser es ist okay für uns, den Traum ein Leben lang im Herzen zu tragen, ohne ihn zu leben.

      Gib Deinem inneren Kind Raum. So gut wie möglich. Ansonsten wird sein Schreien unaushaltbar.

      Ich danke Dir für Deine Umarmung und drücke Dich ganz lieb zurück.

      Lass mich wissen, wie es mit Deinem Herzensprojekt weitergeht.

      Much Love to you too
      Priska <3

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