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Weil ich es (mir) WERT bin!

Wert.

Ein grosses Wort.

Ein paar Buchstaben, die in der Kombination und Reihenfolge ganze Welten eröffnen. Ein Wort, hinter dem sich innerer und äusserer Reichtum, Selbstliebe, Glück, Freude und Friede verbergen kann. Ein Wort, welches Grosses von Kleinem unterscheidet und uns ein wichtiges Messinstrument in der Dualität schenkt.

Wir geben (ob wir wollen oder nicht) Dingen, Taten, Zuständen, Situationen und sogar auch Menschen einen Wert.

Kurz: Wir werten.

„Werten“ ist besonders in der spirituellen Szene enorm verpönt, da das Werten als Kind der Dualität uns weg aus der Einheit bringt, die wir ja bekanntlich alle anstreben. Und ja, auch ich versuche meinen KlientInnen, wie auch meinen Freunden und Familie möglichst wertfrei zu begegnen; ihre Geschichten anzunehmen, ohne ihnen einen Stempel aufzudrücken. Und auch wenn ich mich beruflich, wie auch privat als „offen“ und „liberal“  bezeichnen würde, so bin ich doch Mensch. Also werte ich.

In der Dualität brauchen wir ein Hilfsmittel, welches uns zeigt, wie wir „Gut“ von „Böse“ unterscheiden können. Und wenn es auch nicht darum geht, das von mir als „Schlecht“ gewertete zu verurteilen, sondern als Teil des Ganzen wahrzunehmen, so ist es aus meiner Sicht der Dinge doch wichtig, dass ich eine Meinung habe; dass ich mich ent-scheide.

Als Mensch bin ich tagtäglich gezwungen, viele hunderte von Wahlen zu treffen:

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Hey, kennen wir uns nicht aus Avalon?

Flutsch – und da ist es schon, das neue Jahr. Frisch geboren und voller Möglichkeiten.

Hast Du Dir schon überlegt, unter welchem Leitstern Dein 2015 stehen soll? Welches der Grundtenor der kommenden, ungefähr noch verbleibenden 359 Tage dieses Jahres sein darf ? (Oh nein, ich werde Dir an der Stelle nicht verraten, wie lange ich rechnen musste, um diese Zahl hier so locker flockig zu präsentieren… Mathematik war noch nie meine Stärke.)

Ich könnte nun weiter über die Wichtigkeit von Entscheidungen und die Kraft von gezielter Aktion schreiben (was ich auch gerne tun würde), doch heute soll es um ein ganz anderes Thema gehen. Ein Thema, dass einigen von Euch sehr vertraut ist und anderen die Haare zu Berge stehen lässt, da sie in keinster Art und Weise an sowas, wie „mehrere Leben“ oder „Reinkarnation“ glauben. Wenn Du zu der zweiten Menschengruppe gehörst, dann bitte ich Dich zu Deiner eigenen Gesund- und Sicherheit, diesen Blog JETZT zu verlassen. Dann das heutige ist eines meiner Lieblingsthemen und dies wird bestimmt kein kurzer Eintrag.

Trotzdem schön dass Du da warst und ich danke Dir von Herzen für Deinen Besuch! Wir treffen uns gerne wieder in einem anderen Beitrag.

Wenn Du noch da bist (- ich sag ja, ich arbeite mit Heldinnen und Helden), magst Du Dich vielleicht fragen, wie ich ausgerechnet zum Jahresanfang mit dieser Thematik auffahren kann.

Nun, wie vor jedem neuen Post, habe ich mein Team (der geistigen Welt – das menschliche ist noch in Rekrutierung) darum gebeten, mir das Thema des neuen Artikels durchzugeben. Und die Antwort war mehr als nur eindeutig – auch wenn ich mich zu Beginn ehrlich gesagt etwas dagegen gesträubt habe: Wie zum Geier sollte ich ein derart grosses Thema in einen mickrigen Blogpost packen?

Jedes Widersprechen wurde jedoch strikte ignoriert. (Vielleicht sollten ich und meine Mitarbeiter einmal einen Kommunikationskurs buchen – seufz*). Jedenfalls fügte ich mich. Et voilà; here we are.

Schlussendlich hatten sie wie immer Recht: Das Aufräumen (sei es im Haushalt, sowie in der emotionalen und seelischen Küche) hat sehr wohl mit dem Abschluss des alten und dem Anfang eines neuen Kapitels zu tun. Sei dieses nun in Jahren oder Menschenleben gerechnet.

Ich warne Dich – ich werde mich nicht zurückhalten. Du wirst heute vielleicht Dinge lesen, mit denen Du so gar nichts anfangen kannst. Und hey, es ist völlig okay. Ich teile hier – wie immer – nur meine ganz persönlichen Erfahrungen, die mir  in Verbindung mit meinem Wunsch, das Mysterium des MenschSeins, sowie unserer inneren und äusseren Freiheit mehr und mehr zu begreifen, wirklich etwas gebracht haben.

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2014 – Mein JahresTanz mit Persephone und Isis

Ich kann nicht fassen, dass sich dieses Jahr bereits dem Ende zuneigt. Morgen ist Heiligabend, Weihnachten und in einer Woche werden Millionen von Korken knallen, um das taufrische 2015 willkommen zu heissen.

Auch wenn ich Gefahr laufe wie meine eigene Oma zu klingen; die Zeit rast. Und gleichzeitig liegen gefühlte Jahrhunderte zwischen den einzelnen Ereignissen. Manchmal hege ich den Verdacht, dass sich irgendein kosmischer Spassvogel ein Spiel daraus macht, uns in der Zeit zu verwirren, diese zu verschieben und zu manipulieren- aber dies ist eine andere Geschichte…

Vor ein paar Tagen habe ich mir die Zeit genommen, um mich mit meinem Tagebuch hinzusetzen und meine Jahres-Schätze 2014 zusammen zu tragen.

Oh nein, es war (verdammt nochmal) kein einfaches Jahr.

Es kam zu einigen Trennungen, beruflichen, wie auch privaten. Es galt viele Entscheidungen zu treffen. Für mich einzustehen. Herauszufinden, was mir wirklich, wirklich wichtig ist und mein Leben danach auszurichten.

Einmal mehr durfte ich mich Persephone, dem dunklen Aspekt der Göttin stellen und mit ihr mein ganz persönliches Fazit ziehen. Mittlerweile habe ich sie schätzen gelernt, die dunkle Ereshkigal, denn sie zeigt mir auf, worauf es mir wirklich ankommt. Sie zwingt mich, die manchmal so liebevoll drapierte Glasur abzukratzen und hinter der Fassade genauer hinzuschauen. Sie lässt mich meine eigene Verletzlichkeit erkennen – und mit etwas Seelenarbeit auch lieben.

So sass ich plötzlich voller Demut vor meinem Buch und erkannte, welche immense innere Arbeit ich dieses Jahr geleistet hatte. – Eine Wertschätzung, die wir uns alle viel zu selten geben. Oder wann hast Du das letzte mal so richtig und aufrichtig anerkannt, welche Heldentaten Du eigentlich jeden Tag aufs Neue erbringst?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Begegnungen mit der dunklen Göttin alles andere als einzigartig sind. Auch Du durftest ihr bestimmt schon einige Male die Hand reichen und Deine Transformationsarbeit leisten. Und? Hast Du Dir dafür schon einmal auf die Schulter geklopft?
Wenn nicht, wäre dies vielleicht der richtige Moment dafür.

Gleichzeitig wurde ich von diesem rauen Jahr reich beschenkt. Mit Begegnungen und Ereignissen, die mein Herz in seinem tiefsten Kern berührt haben.

Ich nehme Dich nun mit auf  einen seelischen Spaziergang durch meine innere Schatzkammer- nicht um anzugeben oder um mit meinem Reichtum zu protzen, sondern vielmehr, um Dir die Einladung zu geben, dasselbe zu tun. Denn wir alle haben viel geleistet. Auch Du!

Meine Reise führte mich dieses Jahr zurück an meinem Herzensort Rennes-le-Château und ich durfte gemeinsam mit vielen Mitgliedern meiner Seelenfamilie ein Wiedersehen feiern.

Ich habe mein erstes, eigenes, dreitägiges Seminar auf die Beine gestellt, Grossevents organisiert, meine Komfortzone unzählige Male verlassen und die Grenzen um ein Vielfaches erweitert.

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Sprich Dein Manifest an das Leben!

Was für ein Wochenende

Die letzten paar Tage verbrachte ich in Berlin am Human Rising Event von und mit Veit Lindau und ich kann kaum in Worte fassen, wie genährt sich meine Seele fühlt.

Ein Tag lang gemeinsam mit 900 gleichgesinnten Menschen visionieren, Zukunft und Wunder erschaffen. Ein Tag lang eintauchen ins Mysterium des Mensch- und Sich-selbst-Seins. Und einen Abend lang feiern, als gäbe es kein Morgen – in der Haut des Menschen, der wir in sechs Jahren sein wollen.

Was für eine Zukunft wünscht Du Dir? Für Dich selber? Für Deine Kinder? Für die Menschheit? Und was ist Dein ganz persönlicher Beitrag dazu?

Ich habe einen Traum!

Ich träume von einer Welt als Ort der Sicherheit.
Ich träume von einer Welt als Ort der Freiheit.
Ich träume von einer Welt als Ort der Liebe.
Ich träume von einer Welt, in der wir alle unsere wahre Bestimmung leben!

Nur ICH kann damit beginnen und meinen ganz persönlichen Teil beitragen, indem ich MEINE Welt, meinen Platz in meinem Inneren so gestalte, dass er ein Ort der Liebe und der Geborgenheit ist.

Und DU kannst es auch!

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Let’s talk about money, honey! $$$

„Hallo liebe Priska,
da sich bei deinem Blog viel um Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben dreht, und Geld davon ja auch ein Bestandteil ist, wollte ich dich fragen: Hast du Lust, an meiner Blogparade zum Thema „Geld und Glaubenssätze“ teilzunehmen? Ich wünsche dir eine wunderschöne & erfolgreiche Woche!
Alles Liebe, Petra

Diese Worte der wunderbaren Petra Schwehm erreichten mich vor ein paar Tagen über Facebook – und ich wusste nicht, ob ich laut loslachen, vor Freude tanzen oder mir eine Decke über den Kopf ziehen sollte. Einerseits freute ich mich riesig über die Einladung zu dieser Blogparade, andererseits traf sie mit der Thematik mitten in (m)ein Wespennest. Denn ja, Geld ist tatsächlich ein Thema, mit dem ich mich zurzeit sehr intensiv beschäftige. Und nein, unsere Beziehung ist nicht unbedingt von Harmonie und Eintracht gezeichnet.

So liess ich den Gedanken erst einmal setzen. In meinem Innersten war es mir jedoch sonnenklar, dass ich mich dieser Challenge stellen wollte; denn ja, Petra hat Recht – Geld ist ein grosser Bestandteil eines selbstbestimmten und freien Lebens in dieser dualen Welt – auch wenn ich mich lange dagegen gewehrt hatte und dachte, dass ich mich nicht mit solch profanen Dingen abgeben wollte. (Ps: Wie überheblich von mir!)

Viel Spass mit meiner Liebes(Hass)-Geschichte mit Geld.

Und nein, erwarte kein episches Drama à la Romeo und Julia, sondern vielmehr eine ehrliche Erzählung einer alltäglichen Beziehungskiste.

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Du, sag mal, glaubt die wirklich an Engel?

„Du, glaubt Priska wirklich an Engel?“

Eine Frage, die mir noch niemals persönlich gestellt wurde, jedoch einigen meiner Freunde immer wieder zu Ohren kommt.

Die Engel-Industrie boomt; die Esoterik-Abteilungen jeder Buchhandlung quellen über mit Engel-Büchern, Meditations-CDs und Aufstellfigürchen. Engel schmücken Tassen, Kettenanhänger, Wohnungsvitrinen, T-Shirts, Postkarten. Viele sprechen im Alltag von den lieben hilfsbereiten Engel in ihrem Leben oder von dem Schutzengel, der sie von einem grossen Unglück bewahrt hat.

Engel sind in jeder Weltreligion als Wesen und Botschafter einer anderen Welt in der einen oder anderen Form verankert und werden besonders im westlichen Teil dieser Erde überall angetroffen.

In „spirituellen Kreisen“ sind die Engel so populär wie nie – und dennoch gibt es offensichtlich grosse Berührungsängste im Alltag. Wenn es konkret wird und jemand  tatsächlich mit diesen Wesen arbeitet oder offiziell daran glaubt, wirds plötzlich „komisch“. Sofort wird dieser „jemand“ in die Mike-Shiva-Uriella-Ecke gesteckt (die Schweizer werden verstehen), milde belächelt oder gemieden.

Und hey, ich kann das sogar verstehen. Bis vor ein paar Jahren habe ich mich überhaupt nicht mit diesen Themen beschäftigt. Nicht, dass ich mich nicht dafür interessiert hätte, aber die Engel waren einfach nicht in meinem Aufmerksamkeitskreis.
Dies änderte sich schlagartig nach meiner ersten Reiki-Einweihung (und falls Du nicht verstehst, wovon ich jetzt schon wieder spreche, findest Du HIER unter *Energiearbeit* ein paar Infos dazu). Plötzlich war diese Engel-Energie in meinem Leben und zwar so dominant, dass ich es nicht ignorieren konnte.

Aber, was sind denn Engel überhaupt?

Nun, ich kann nur für mich und über meine Erfahrungen sprechen – was ich jetzt gerne auch tun werde.

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Die Sehnsucht nach der Liebe Deines Lebens

Kennst Du diese Sehnsucht? Dieses Sehnen nach dem Zuhause? Dem Ort, jenseits von Schmerz und Anstrengung. Dem Ort, an dem sich die Seele in Geborgenheit niederlegen kann und wo die Suche endet.

Da, wo das Herz im sicheren Hafen ankommt und die Reise im ewigen Glück endet.

Wenn Du nur ein bisschen so bist wie ich, dann weisst Du wie gross dieses Heimweh sein kann und wie stark die Sehnsucht wird, gerade dann, wenn im Leben in unserer dualen Welt die Dinge mal wieder nicht so laufen, wie wir sie uns gewünscht haben.

Wie süss erscheint dann dieser Ort der Ewigkeit, wo sich das müde Selbst ausruhen und erholen kann, sich die Seele seufzend in den Schoss der Urmutter legen kann und in die tröstende Decke der Liebe gehüllt wird.

Als Kind konnte ich mich erinnern. An dieses Gefühl der bedingungslosen Liebe und der Sicherheit aus dem ich hierher kam.

Wie im Film „The Truman Show“ fühlte ich mich oft als Teil einer riesengrossen Theaterbühne. Ich konnte nicht fassen, was ich hier erlebte: Menschen die sich belogen, die so taten, als ob es ihnen gut ginge, obwohl sie traurig, wütend oder verzweifelt waren. Menschen, die einander absichtlich verletzten und sogar Kriege führten.
Ich erinnere mich gut an dieses Gefühl des absoluten Unverständnisses, Ohnmacht und der daraus resultierenden Einsamkeit.

Diese Wahrnehmung der Getrenntheit war mein ständiger Begleiter. Wie oft fühlte ich mich nicht gesehen, unverstanden und alleine, wurde von meinen Mitschülern ausgelacht, ausgeschlossen und manchmal sogar verprügelt. Dieses Leben wollte ich nicht.

So begann ich mich dieser Welt anzupassen. Meine Worte, Kleider und Verhaltensmuster so zu verändern, dass ich nicht mehr aus der Reihe fiel und mit meinem neuen „Ich“ sogar respektiert und anerkannt wurde.

Ich erschuf mit viel Disziplin mehr und mehr die Figur „Priska“ in welcher ich nicht mehr die gemobbte Aussenseiterin war, sondern vielmehr Beachtung, Respekt –  und schlussendlich sogar Neid erfuhr – was mich zurück in das Gefühl der scheinbaren „Getrenntheit“ von der Liebe, meinem Heimatort katapultierte.

Heute weiss ich, dass ich auf meinem Weg in bester Begleitung war, auch wenn ich es damals nicht erkennen konnte.

Unsere aller Seelen erinnern sich. Wir alle kommen aus dem All-Eins und wir alle werden dahin zurückkehren.

Bei der Geburt findet die scheinbare Trennung statt und wir werden aus der Verbundenheit in die Dualität entlassen. Unsere innere Wahrheit (vom Verbunden-Sein mit dem All-Eins) deckt sich von einem Moment auf den anderen nicht mehr mit der Realität, die wir hier wahrnehmen. Und so beginnen wir unsere Wahrheit für eine neue aufzugeben: Den Glauben an die Getrenntheit.

Und dennoch  – unsere Seele kann und wird niemals vergessen.

So tragen wir die Ur-Senhnsucht nach der allumfassenden Liebe in uns und suchen verzweifelt nach diesem Zuhause auf dieser Erde. Wir suchen es in Berufungen, in Hobbies, in unseren Kindern – und vorallem – in unseren Partnern.

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Vergleichst Du noch oder bist Du schon dankbar?

Letzten Frühling habe ich den Entschluss gefasst, endlich das zu tun, wofür mein Herz singt. So habe ich meinen Job als Event-Managerin gekündigt, mein Geld zusammengekratzt und mich für eine Online-Business-Schule angemeldet, da ich unbedingt meine Marketing-Skills verbessern wollte. Denn ja, ich hatte grosse Pläne, viele Leidenschaften und Fähigkeiten, doch unter dem Strich war ich das Woohoo-Eso-HippieMädchen, welches zwar glückliche KundInnen aus ihrer Coaching-Praxis entliess, Ende des Monats jedoch darauf angewiesen war, dass das Einkommen aus dem „Brot-Job“ sie irgendwie über Wasser hielt.

Die B-School hat mich einiges gelehrt; nicht nur, dass ich viel über Marketing und Online-Business in Erfahrung brachte, so hatte ich nun auch die Möglichkeit, mich mit vielen tausend Geschäfts-Frauen rund um den Erdball auszutauschen und an ihren Business-Erfolgen teilzuhaben. Einige von ihnen im Millionen-Geschäft, weltweit bekannt und eine grosse Inspiration für viele Menschen.

Und wo stand ich? Wer war ich schon, um zu glauben, dass auch ich einen Unterschied bewirken kann? Ohne Budget, Vitamin B, BWL-Studium; bewaffnet nur mit einer Vision und einem vollen Herzen?

Ich fühlte, wie das hinterhältige Biest sich hinterrücks anschlich. Das fiese Monster namens „Vergleich“.

Lass mich wissen:

Wie oft vergleichst Du Dich?
Mit dem erfolgreichen Arbeitskollegen?
Dem wunderschönen, superschlanken (ge-photoshoppten) Model auf der Plakatwand am Strassenrand neben dem Supermarkt?
Deiner Freundin, die sich gerade einen supertollen Typen geangelt hat und auf Wolke 7 schwebt?

…und die Gretchenfrage; wie fühlst Du Dich danach?

Als Versagerin? Unbegabt? Dick? Hässlich? Ungeliebt?… You name it!

Vergleichen ist der direkteste Weg in die Selbstverurteilungs- Apokalypse.

Mich zu vergleichen war mein täglich Brot. Sogar als ich während meiner Schauspielzeit strengste Diät hielt, verglich ich meinen Körper ständig mit dem meiner wunderschönen Kolleginnen und fand mich trotz ziemlich starkem Untergewicht immer noch zu plump oder zu unförmig oder einfach grundsätzlich minderwertig.

Das Spiel führte ich weiter in allen anderen Bereichen des Lebens. Und, rate mal, ich fühlte mich immer schlechter und suhlte mich im Mangeldenken. Ich war niemals gut genug. Niemals dünn genug. Niemals schön genug. In einem Hamsterrad gefangen, suchte mein Geist im Aussen stets nach Bestätigung, die er nicht finden konnte, – oder wenn, dann war diese Anerkennung so unbeständig, wie eine vorbeiziehende Wolke an einem windigen Herbst-Himmel.

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Erwecke die Heldin in Dir und befreie Dein Leben

.. oder warte darauf, dass es irgend einem Prinzen da draussen langweilig wird und er zufälligerweise an Deinem Schloss vorbeireitet.

Bei Variante 2 brauchst Du wahrscheinlich ein paar hundert Jahre Zeit und einige ausgeprägte Geduldsfäden. Es empfiehlt sich hierbei ebenso, sich ein sinnvolles Hobby zuzulegen…

Spass beiseite.

Ich liiiiiebe romantische Filme. Ich liebe Heldinnen und Helden und wahrscheinlich ist dies auch einer der Gründe, warum ich schon immer Schauspielerin werden wollte – und es auch geworden bin; Wer will schon nicht (in Highheels oder Combatboots und einem stets coolen Spruch auf den Lippen) die Menschheit retten und sich nebenher noch den drop-dead-gorgeous, smarten, schlagfertigen Dreitagebart-Typen als Mann fürs Leben angeln?

Also um ehrlich zu sein, gibt es diese Rollenverteilung kaum in der Filmindustrie. Meistens steht da vielmehr der erwähnte  Dreitagebart-Typ im Zentrum, welcher gerade nebenberuflich damit beschäftigt ist, die Welt vor dem anstehenden Untergang zu retten und unterwegs bleibt dann eine dekorative Frau an ihm hängen – Aber diese Thematik steht ja gerade nicht zur Debatte.

So sehr wir alle insgeheim die wahren Helden lieben, so wenig sind wir bereit, selber Verantwortung zu übernehmen; Weder für einen anderen Menschen, noch für die Welt – und Gott bewahre, geschweige denn für uns selber. Ganz oft warten wir darauf, dass eines schönen Tages der besagte Retter auftaucht und uns aus unserem durchschnittlichen Leben befreit. Der uns aus unserem Dornröschenschlaf wachküsst und uns in ein Leben voller Abenteuer entführt.

Newsflash: Honey, es funktioniert nicht.

Weder in den Filmen, noch im echten Leben. (Oder hast Du schon einmal das Sequel gesehen, in dem gezeigt wird, wie die Beziehung zwischen dem mutigen Ritter und der holden Maid nach dem romantischen Ja-Wort weitergegangen ist, nachdem er dann wieder in die nächste Schlacht gezogen ist und knapp alle 5 Jahre mal die häuslichen Gefielde besuchen kam? – Nicht? Na, deswegen endet der Film wohl auch kurz nach der Hochzeitsnacht.)

Die Wahrheit ist; Du bist die Heldin Deines Lebens. Du und Du alleine! {tweet it}

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