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The Dark Night of the Soul

Die dunkle Nacht der Seele.

Der Moment, in dem alles, was Du bist, was Du dachtest zu sein, in einem schwarzen Loch verschwindet.

Du nichts mehr fühlst.

Abgesehen von dem Schmerz und dem grossen Wunsch nach Erleichterung.

Nach Ruhe und Frieden.

Ich kenne keine „grosse“ Seele, welche nicht durch genau dieses Feuer gehen musste. Niemanden, der heute einen Unterschied in dieser Welt bewirkt und vorher nicht im Dunkeln wandern und lernen musste, die Kontrolle immer und immer wieder ab- und sich dem Leben hinzugeben.

Dies ist der Moment, in welchem Deine Heldin, Dein Held dem Drachen begegnet – und es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht.

 

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Wo brennt Dein Lagerfeuer?

Es ist ein natürliches Bedürfnis des Menschen, „Dazu-gehören-zu-wollen“; in der Gesellschaft anerkannt, wertgeschätzt, gesehen und geachtet zu werden.

Logischerweise – denn noch vor gar nicht allzulanger Zeit hätten wir es ohne unseren Tribe nicht geschafft. Wer aus dem Stamm verstossen wurde, überlebte meistens nicht sehr lange.

Wie Du Dir bereits denken kannst, bin ich kein Freund davon, mich überall anzupassen; mich gar zu verbiegen oder zu „verbrezen“, damit ich von anderen akzeptiert werde. Die gesellschaftlichen Normen sind oft sehr einschränkend. Sehr einseitig. Kurz: Sehr unmenschlich.

Und gerade weil ich selber nicht gerade dem 08/15 Durchschnitts-Westmenschler entspreche, ist es mir umso wichtiger, so richtig gute Freunde um mich zu haben. Menschen, denen ich vertraue; bei denen ich einfach SEIN kann; denen ich nichts beweisen muss und welche mich auch dann lieben, wenn ich es selber gerade nicht kann.

Heute möchte ich über die Wichtigkeit Deines Tribes sprechen. Und aus diesem Grund werde ich nun die Tasten meines Laptops etwas schonen und den Rest meinem Freund YouTube überlassen.

Ps: Wenn Du süsse, kleine, verrückte Hunde magst, dann solltest Du das Video übrigens bis zum Ende hin schauen – denn auch Khaleesi, die kleine Wolflady weiss ihren Tribe zu schätzen.

 

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Kennst Du Deine Bitch?

Heute wirds ganz und gar unperfekt. Warum?
Weil ich es mir erlaube!

Nach meinem HeldInnen-Vortrag letzten Donnerstag hat sich in der Schlussrunde eine Teilnehmerin mit einer Frage und dem darin eingepackten Statement gemeldet, dass wir Frauen es besonders schwierig haben, unsere innere Heldin zu befreien, da wir immer alles perfekt machen wollen; dass wir keine Fehler tolerieren – und uns von Haus aus oft verbiegen, damit wir uns der gesellschaftlichen Norm entsprechend tadellos verhalten.

Daraufhin meldete sich eine weitere Frau und bestärkte mit ihrer Geschichte dieses Bild des weiblichen Perfektionsmenschen, den wir alle so verzweifelt versuchen zu verkörpern.

Und ja, ich kann diese Aussage aus meinem eigenen Erfahren bestätigen. Die meisten Frauen, welche ich kenne, haben übermenschliche Ansprüche an ihr eigenes Sein und sind so unfassbar streng mit sich, dass dies für einen Mann (und auch viele weibliche Aussenstehende) oftmals nicht verständlich ist, welchem immensen Druck wir uns selber aussetzen.

Laura Dennler, eine meiner wundervollen Business MasterMind Seelenschwestern hat dieses Phänomen am letzten Samstag während unseres Treffens auf den Punkt gebracht: „You know ladies, we all have this voice inside ourselves. This voice I call my bitch perfection. The one that tells us that we’re not enough and that we should and could do better; that whispers us feelings of guilt and shame into our hearts.
{Frauen, wir haben alle diese Stimme in uns. Welche ich Bitch Perfektion nenne. Sie ist diejenige, die uns immer und immer wieder sagt, dass wir nicht genug sind, dass wir es besser machen sollten und flüstert uns Schuldgefühle und Scham in unsere Herzen.}

Und verdammt noch mal (und nein, ich werde mich dafür nicht entschuldigen!), sie hat recht!

Was wir nicht alles sein, tun und wissen sollten, wenn es nach dieser Bitch geht.

Lass und einmal nur einige dieser Ideen aufdecken, welche wir durch unsere gesellschaftlichen Augen in einer „guten“ Frau so alles zu sehen erwarten:

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Folge dem Pfad Deiner weisen Seele

Einen Hund habe ich mir schon als Kind gewünscht. Einen Seelenbegleiter. Ein Wesen, welches an meiner Seite durch das Leben geht.

Als ich meine beiden Totem Tiere (mehr Infos unter „Schamanische Seelenrückholung“) der „unteren“ und „oberen“ Welt treffen durfte, erfüllte mich dies mit stillem und tiefem Glück. Wer mich kennt weiss nur zu gut; ich liebe meine Freiheit und ich bin sehr, sehr gerne alleine mit mir  – doch diese Begleiter bei mir zu wissen und sie manchmal so intensiv zu spüren, war und ist ein riesengrosses Geschenk für mich.

Und so wuchs auch mein Wunsch nach einem Tier in der physischen Welt immer und immer mehr.

Vor drei Wochen wurde es dann so intensiv, dass ich die Präsenz eines Hundes bereits an meiner Seite fühlen konnte. Und auch wenn ich mich selber für Teilzeit-Irr erklärte, weiss ich nun warum. Seit der Zeit ist die kleine Khaleesi, meine Dothraki-Königin in der Schweiz und war bereit, ein neues Plätzchen zu finden.

Die kleine Wolf-Lady aus den Strassen Rumäniens hatte offensichtlich keinen Zweifel, dass sie zu mir kommen wollte, währenddessen ich in meinem Kopf mit einem ganz anderen Tier beschäftigt war.
Dies kümmerte Khaleesi jedochnicht die Bohne; sie rannte auf direktestem Weg auf mich zu, stand an mir hoch und leckte meine Hand ab. Alle um mich herum konnten die Verbindung anscheinend sehen – ich war jedoch zu sehr mit meiner Vorstellung beschäftigt, welche ich mir rund um einen anderen Hund aufgebaut hatte.

Die Kleine blieb hartnäckig. Klopfte wieder und wieder an die Pforten meines Herzens, bis ich sie endlich richtig sah. Und dann war es klar. Innerhalb einer Bruchteilssekunde hatte sich mein Herz entschieden, wenn auch der Kopf noch etwas nachhinkte.

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OsterGedanken – Wähle Deinen Meister!

Karfreitag

Alle, die mich kennen, wissen, wie nah mir dieser Tag steht.

Ein Tag, der mich an den Urschmerz erinnert. Und gleichzeitig daran, was wir in Wahrheit sind. Ewige Liebe.

Nein, ich bin keine Bibelleserin. Ich bezeichne mich auch nicht als Christin, weil ich mich nicht mit den allgemein verbreiteten Assoziationen dazu identifizieren kann.

Der Mann, welcher heute unter dem Namen Jesus bekannt ist, liegt mir jedoch am Herzen.
Als Vorbild. Als Lehrer. Als Mensch, der sich an sein wahres Sein erinnerte und die Wahrheit in die Welt trug.

Und am Karfreitag siegte anscheinend die Dunkelheit über das Licht. Anscheinend. Und dies entspricht so gar nicht unserem allgemeinen HeldInnen-Denken, in welchem stets das Gute gewinnt.
Ein Ereignis, welches uns offensichtlich zeigt, dass das Verbreiten der eigenen Wahrheit mit einem qualvollen Tod bestraft wird. Doch die Geschichte endete nicht am Kreuz und wird niemals am Kreuz enden.

Die Osterzeit ist die Zeit der Dualität.
Die Zeit, an der das Licht umso heller scheinen kann, da die Schatten tiefschwarz sind.

Und jeder von uns kann sich entscheiden, wohin er sich stellen will. Auf die Seiter der Angst. Oder der Liebe. Und jeder von uns kann erkennen, dass wir die Dunkelheit nicht verbannen können, indem wir sie ignorieren oder verurteilen. Sie ist Teil dieser Welt, in der wir leben. Sie ist Teil unseres MenschSeins.

Der Schatten ist das, was uns das Licht erkennen lässt, damit wir unser Schwert ziehen und weise Entscheidungen treffen können.

Jesus überwand den Tod (die Angst/ den Schmerz). Wie wir ihn alle überwinden, wenn wir bereit sind, im Feuer des Lebens stehen zu bleiben und uns dem Schmerz, der Angst, dem Schatten zu stellen.

Denn ja, in Wahrheit sind wir alle Liebe. Doch dies gilt es zu erkennen. Mit Hilfe des Schattens. Mit Hilfe von Mitgefühl, sich selbst gegenüber und mit der Hilfe des Mutes, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen. Auszuhalten. Sich hinzugeben. Anzunehmen.

Kathleen McGowan schreibt in ihrem wundervollen Buch, „The Expected One„:

„It was as if Easa read the thoughts of Pontius Pilate.  He replied in a whisper, „I cannot make this easier for you.  Our destinies were chosen for us, but you must choose your own master.“

„Es war als würde Isa (Jesus) die Gedanken von Pontius Pilatus lesen. Er antwortete in einem Flüstern, „Ich kann es nicht einfacher für Dich machen. Unser Schicksal wurde für uns beide getroffen, aber Du musst selber Deinen Meister wählen.“

Und? Welchen Meister wählst Du?

Die Angst oder das Vertrauen, die Liebe?

Amor Vincit Omnia. Semper.

 

Eine gesegnete OsterZeit wünsche ich Dir!

Auf das Licht!

[sacramento]Priska xxx[/sacramento]

Priska Baumann Jerusalem

Mehr Bilder von meiner Jerusalem-Reise im 2012 findest du HIER

 

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Wartest Du noch auf den edlen Prinzen, holde Maid?

(und ja, ich traue den tapferen Rittern unter euch zu, dass ihr den Titel für euch gedanklich auf die männliche Version umformulieren könnt;)

Die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern.

Dies ist für mich immer ein Zeichen, dass ich den Moment zu wenig bewusste erlebe und vom Strudel der Ereignisse mitgerissen werde. Wie einfach ist es da, das wachsende Business, die vielen verschiedenen Aufgaben und die lange ToDo-List dafür verantwortlich zu machen. Doch, dies wäre zu einfach.

Ich alleine habe das Ruder meines Schiffes in den Händen und entscheide, welche Gewässer ich auf meiner Reise passieren will; ob ich auch ab und zu am Rande des Flusses rasten will, am Strand des Weltmeeres die Füsse im warmen Sand vergrabe oder ob ich stur und verbissen mit dem Motorboot gen Honolulu oder Neuseeland rase.

Und so habe ich beschlossen, mich zwei (!) Wochen lang zu entschleunigen und einen bis zwei Gänge herunter zu schalten, die wärmenden Strahlen der Fühlingssonne vermehrt einzufangen und meine Seele auch einmal baumeln zu lassen. Die kommenden Wochen soll die Wochen des Mich-Nährens werden.

Kennst Du dieses Phänomen? Wenn die Tage nur so dahinzurasen scheinen und so viele Momente des Zaubers nicht richtig gefeiert werden können?

Nun, dann ist es vielleicht auch bei Dir an der Zeit, inne zu halten und wieder bewusster in das Sein zurück zu kehren.

Dies jedoch nur als kleiner Input am Rande – und damit wir den Zusammenhang nicht verlieren; aus „Zeitnot“ habe ich auch diese Woche wieder ein kleines Video für Dich aufgenommen. Diesmal mit meiner Handykamera live aus meiner Praxis „Saskatchawea“ im Schloss zwischen zwei Coachings.

Selbstverantwortung ist (einmal mehr) der Leitspruch des heutigen Impulses – aber sieh doch selber:

 

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Authentizität – und was sexy Kleider damit zu schaffen haben

Neue Woche, neue Herausforderung.

Den heutigen Impuls kriegst Du (trommelwirbel*) in Video-Form zu Dir auf den Bildschirm geliefert.

Nachdem meine liebe Freundin Ronja mich mit einer Kamera im Briefkasten überrascht hat (ich bin ein glückliches Mädchen, oh ja!!! – und nein, Ronja sass nicht mit im Briefkasten;) und mich auch sonst anscheinend alle universellen Kräfte wieder vor die Kamera bringen wollten, bin ich nun den schon fast etwas aufdringlichen Impulsen gefolgt.

Untenstehend kannst Du das sehr authentische Resultat sichten:)

Denn ja, auch wenn es bei den Könnern easy aussieht – so einfach ist das gar nicht, solche Videos zu drehen. Da ich dabei die Rolle meines eigenen Lebens mit mir in der Hauptrolle spiele und mir (dummerweise) kein Skript zugeschickt wurde, habe ich das Video einfach so eingespielt, wie es gerade so aus mir herauswollte. Beim ersten Take! Mit den ersten Unsicherheiten, allen Versprechern und Stotterern.

Du siehst, Du kriegst den real Deal!

Und dies hat auch einen Grund, denn heute geht es – wie könnte es anders sein – ums Thema der „Authentizität“. Und ja, ich werde das Wort auch laut im Video aussprechen 🙂

So komisch es klingt – auf der Schauspielschule habe ich sehr, sehr viel über dieses Thema gelernt. Dies widerlegt den weitverbreiteten Glauben, dass man da übt, jemand anderes zu sein.
Auf der Schauspielschule geht es hauptsächlich darum, sich selbst kennen zu lernen. Alle seine Seiten des Seins. Denn, wer eine Rolle authentisch spielen will, muss wissen, wo seine persönlichen Schubladen sitzen, die gezogen werden können, um die in der Rolle gefragten Teilaspekte zu befreien. (Welche Teilaspekte sich in meiner nächsten Rolle zeigen werden, kannst Du hier sehen:)

Auf meinem bisherigen Weg zu mir habe ich verschiedenste Schlüssel gefunden – und die wichtigsten vier im Zusammenhang mit einem authentischen Leben in diesem Video für Dich zusammengefasst.

Viel Spass damit:

 

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Wenn die Freiheit einsam macht – und wie Du damit umgehen kannst

„Sag mal Priska, muss der Weg der Heldin eigentlich immer ein einsamer sein?“

Diese Frage wurde mir in den letzen Monaten immer wieder in verschiedensten Formen gestellt.

Meine Antwort: „Ja. Und Nein.“

Nun, ich gehe mal davon aus, dass Du Dich mit dieser widersprüchlichen Aussage nicht zufrieden geben wirst – also, lass mich erklären:

Ja! Dein HeldinnenWeg wird immer ein EINsamer sein, da Du der einzige Mensch bist, der ihn gehen kann.

Die Chance ist gross, dass Du Dich ab und zu alleine fühlen wirst, wenn Du dem Weg Deines Herzens folgst, Deine bekannte Komfortzone verlässt und damit ziemlich sicher einige Deiner Mitmenschen vor den Kopf stossen wirst. Wenn Du Dich bewegst, bewegst Du das ganze System – und dies wird nicht allen gefallen. Versprochen.

Auch wenn ich die allerbesten Freunde der Welt habe, so gab es dennoch Zeiten, in denen sogar meine „älteste“ Seelenschwester in Anbetracht meiner Entscheidungen nur noch verständnislos den Kopf schütteln konnte. Und nein, dies liegt nicht an ihrer mangelnden Empathie; nicht einmal mein eigener Verstand konnte so richtig begreifen, welchen Weg mein Herz da einschlagen wollte.

Und ich werde nicht um den heissen Brei reden: es ist echt ein verdammt besch***enes Gefühl, wenn Du merkst, dass niemand so richtig hinter Deinen Entscheidungen steht. (- Auch wenn es sich schlussendlich hundertfach auszahlt, dem Ruf seiner Seele zu folgen!)

Wenn sogar Deine engsten Menschen nicht mehr verstehen, wohin Dein Herz Dich trägt, dann spürst Du schmerzlich Deine Grenzen – sowie diejenigen, Deines Gegenübers.

Du fühlst Dich getrennt.

Du fühlst Dich EINsam.

Du mit Dir gegen die Welt.
(Was sich doch irgendwie bereits nach einem ziemlich guten Team anhört…)

Und somit wären wir auch schon mitten in dem AntwortTeil #2 angelangt:

Nein! Du kannst niemals einsam sein.

Warum?

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Manchmal liegt das Glück einfach darin, es zu erkennen

Wer dankbar ist, dem wird gegeben!

Dies ist das Fazit aus dem Kapitel meines EBooks „Mein Weg in die Freiheit – ein SeelenFührer in die innere Kraft“  zum Thema der Dankbarkeit, welches Du seit gestern in meinem Shop neu erwerben kannst.

Die Dankbarkeit, welche ich hierfür verspüre, lässt sich kaum in Worte fassen; nach so vielen Stunden innerer und äusseren Arbeit, darf ich Dir nun die Essenz meiner bisherigen Reise präsentieren und dafür beten, dass Dir meine Schlüssel ebenso Wegweiser in Deine innere Kraft sein dürfen, wie sie es mir waren. Der Gedanke daran, lässt mein Herz singen und bringt mich instantly an einen Ort der Freude.

Diese offensichtliche (Schleich)Werbung (- hey, ist ja mein Blog hier;) mindert in keinster Weise mein wahrhaftige Gefühl dahinter, um welches es im heutigen Artikel gehen soll:

Dankbarkeit. Ein Quell der Fülle und des wahren inneren Glücks.

Inspiriert durch den Artikel der wundervollen OnlineBusinessGöttin Mara Stix, möchte ich an ihrer Blogparade teilnehmen und meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema der Dankbarkeit teilen. Vielen Dank liebe Mara für die Einladung:)

Vielleicht steckst Du gerade in Lebensumständen fest, die Dich dazu bringen, zu denken, dass Du keinen Grund zur Dankbarkeit hast. Meine Zeilen lösen dann wahrscheinlich grosse Widerstände in Dir aus: „Was weiss das verwöhnte Ding von einem harten Leben?! Welche Ahnung hat die schon von der Bedeutung des Ertragens chronischer Schmerzen oder davon, mit ernsthaften existenziellen Problemen oder Verlusten konfrontiert zu sein?“. Und weisst Du was; Du hast Recht. Ich habe keinen blassen Schimmer davon, was Du gerade durchmachst.

Und dennoch behaupte ich, dass es IMMER einen Grund gibt, um dankbar zu sein.

Hast Du ein warmes Bett, in dem Du nachts schlafen kannst? Fliessendes, sauberes Wasser, welches aus Deinem Hahn kommt? Ein Dach über dem Kopf und genügend Essen im Kühlschrank?

Wenn Du wegen Deines Glaubens, Deiner sexuellen Neigung oder Deiner freien Meinungsäusserung nicht verfolgt wirst, dann bedeutet dies, dass es das Leben gut mit Dir gemeint hat. Wenn Du dann auch noch Zugang zu ärztlicher Versorgung hast – hey; Luxus in Reinform.

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Unsere grösste Angst…

„Wahres Heldentum ist Selbstlosigkeit.“

Mit dieser Begründung hat sich eine Heldin aus meinem SoulFreedom Tribe verabschiedet und sich aus dem Newsletter ausgetragen.
(Was ich übrigens supernett finde, dass sie nicht kommentarlos verschwunden ist.)

Gottseidank darf ich mich wirklich glücklich schätzen und diese Absprünge geschehen selten, da ich natürlich die beste Community ever habe;) – doch die Worte dieser Frau haben mich zum Nachdenken gebracht.

Ich las zwischen den Zeilen: „Du bist selbstdarstellerisch!“, „Du bist narzisstisch.“ Dies meine ganz persönliche Interpretation, mein Spiegel, in welchem ich einen uralten Teil meiner selbst zu mir sprechen hörte.

Die Worte haben einen Nerv getroffen, welcher bei wohl fast allen Menschen freiliegt, die sich gewagt haben, aus der Komfortzone ihres Lebens herauszutreten und sich sichtbar zu machen.

Eine der allergrössten Ängste von uns Menschen ist die Sichtbarkeit. Und ja, dies schreibt eine ehemalige Berufs-Schauspielerin, die es sich doch eigentlich gewohnt sein sollte, auf der Bühne zu stehen. Diejenige im Theater ist jedoch nicht identisch mit derjenigen des Lebens: Es ist eine ganz andere Geschichte, ob ich in der Sicherheit und Geborgenheit einer Rolle auf den Brettern stehe oder ob ich nackt, ohne vorgefertigten Charakter und auswendig gelernten Text, authentisch als Priska auftrete.

Wer sichtbar ist, macht sich verletzlich; macht sich angreifbar – und vor noch gar nicht mal allzu langer Zeit  sicherte uns „Dazugehörigkeit“ das Überleben: Wer aus dem Stamm vertrieben oder in der Gemeinschaft nicht akzeptiert war, hatte keine Chance.

Diese Erfahrungen stecken uns trotz vieler Jahre Evolution noch immer in den Zellen.

Heute geht es zwar nicht mehr ums pure Überleben – Freunde und ein funktionierendes soziales Netzwerk bilden jedoch auch im 21. Jahrhundert einen wichtiger Pfeiler eines glücklichen und erfüllten Lebens.

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