Worte, die ich niemals weder hören wollte, noch sagen möchte.

(Ausser nach einer 9 monatigen Schwangerschaft – aber darum geht’s heute nicht.)

Doch genau diese erreichten mich heute in der Früh.

Bas hatte derart schlimme Kopf- und Ohr- Schmerzen, dass er kaum noch aufrecht gehen konnte, als wir uns in der Dunkelheit auf den Weg zum Auto machten.

Ohne Führerschein ( – da meiner letzte Woche von einem unglücklich dreinblickenden Angestellten der Gemeinde Hoorn eingezogen wurde, um ihn für einen Holländischen umzutauschen – was jedoch noch ein paar Monate dauern kann) fuhren wir zum nahegelegenen Spital, wo ich der Dame am Empfang in meinem epischen Niederländisch beibrachte, was genau geschehen war, während Bas apathisch an meinem Arm hing und sich kaum auf den Beinen halten konnte.

Es ist eine lange Geschichte.

 

Bas war früher krank.

Er hatte Krebs.

18 Chemos, eine Stammzellen-Transplantation und 7 Jahre später ist er wieder gesund.

Und dennoch musste er letzte Woche nochmals einen ausgebreiteten Test machen, da der Arzt so gar nicht zufrieden war mit seinem Blutbild. Es ähnelte stark demjenigen vor der Diagnose in 2010.

Ausserdem plagen ihn seit März, dem Beginn seines BurnOut’s Ohrgeräusche, die ihn manchmal beinahe in den Wahnsinn treiben.

 

Bas und ich beschlossen jedoch beide kein grosses Drama zu veranstalten, im Vertrauen zu bleiben und abzuwarten.

Doch ja, diese noch ausstehende Information schwirrte in beiden unserer Köpfen, als wir Hand-in-Hand auf diesem Untersuchungs-Bett lagen und warteten.

Die Ärztinnen machten verschiedene Tests. Schauten in sein Ohr. Fanden nichts. Wie bei allen vorangehenden Untersuchen. Sie machten einen Scan, um das Schlimmste ausschliessen zu können und verschrieben ihm dann Morphine, damit er die Zeit bis zum geplanten MRI nächste Woche, welches zu mehr Klarheit verhelfen soll, irgendwie übersteht.

Ich lauschte den Worten der Ärztinnen, hielt Bas‘ Hand und obwohl ich eine tiefe Müdigkeit von den durchlebten Dramen der letzten Jahren in mir spürte, sowie eine Traurigkeit, welche sich sanft auf meinen Gesicht und Herz legte, fühlte ich eine grosse Ruhe in mir.

Und ich entschied einmal mehr, diese Situation in die Hände des Lebens (von Gott, der Liebe, des Alleins, …#younameit) zu legen.

Und Bas tat dasselbe.

Seine Fähigkeit, Schmerz und Ungemach anzunehmen, berührt mich immer wieder zutiefst.  So vieles, das ich von ihm lernen kann, meinem sanften, starken Krieger.

Gottseidank sind seine Blutwerte offensichtlich auch wieder besser, was einen grossen Teil der Anspannung auch von uns abfallen liess.

Falls du es nicht wissen solltest, was ich hier geschieht gerade während meines Launches des SheroProgrammes, während unseres CrowdFundingProjektes von LoveRelationShit und anddren familiären Dingen, die laufen…  doch hey, das ist das Leben.

Das fragt nicht, ob wir gerade Zeit haben, sondern es geschieht.

Und ich fühlte die tiefe Dankbarkeit, dass ich meinen Weg so gehen darf.
Diesen Weg des Vertrauens und der Liebe.

Und es wurde mir einmal mehr bewusst, warum ich tue, was ich tue.

Warum so wichtig ist, Menschen zu helfen, ihren Ort der Sicherheit in SICH zu finden, wenn auch im Aussen gerade alles zusammenfällt.

 

Heute habe ich diesen Ort so sehr gespürt.

 

Und ich bin dankbar. So, soo dankbar, dass ich diese Lektion in meinem Leben so üben dufte, dass ich nun Herausforderungen wie diesen ganz anders begegnen kann.

Denn ganz ehrlich – so lange wir auf diesem Erdball spielen dürfen, wird der Kontrast auch Teil des Teams sein.

Dualität ist Teil dieser menschlichen Erfahrung.

Sie „Weg-haben-zu-Wollen“ oder sie zu „Ignorieren“ bringt uns nichts.

Mit ihr lernen zu tanzen, ist die wahre Meisterschaft.

 

Und dies ist auch der Grund, warum ich in meinem Leben nichts mehr aufschiebe.

Wenn ich etwas tun will, dann mache ich alles erdenklich mögliche, damit ich es ganz einfach tun kann, denn hey, das Leben ist einfach zu wertvoll und zu zerbrechlich, um alles in die Zukunft zu planen, die vielleicht niemals kommt.

Ich wähle mein Glück. Jetzt. Und JETZT. UND JETZT!

In genau den Umständen, die mir das Leben heute schenkt.

 

Und gleichzeitig umarme ich alle anderen Gefühle, welche das MenschSEIN ganz einfach so mit sich bringt.

Denn es ist okay, ab und zu nicht okay zu sein.

 

Und nun du!

Was wählst du?

 

Wo legst du die Prioritäten in deinem Leben?

 

Wie bereits erwähnt, bin ich noch auf der Suche nach 4 mutigen Frauen, welche unsere magische Runde komplett machen und die am 5. November 2017 in ein neues Zeitalter ihrer Heldin eintauchen wollen.

 

Und wenn du bereit bist für eine neues Level an Sicherheit, Glück, Dankbarkeit, Liebe, Selbstbestimmung und Freiheit in deinem Leben, dann solltest du dich unbedingt bei mir melden/oder auf diese Mail antworten.

Ganz viele Infos findest du auf meiner Webseite – und ich werde so oder so ein kostenloses, unverbindliches KennenlernGespräch mit dir durchführen, bevor Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Du kannst also nur gewinnen!

 

Das Leben braucht dich – und wenn du es nicht packst, nun – es wartet nicht.

Also, los geht’s!

 

Ich freue mich von dir zu hören und danke dir von Herzen, dass du hier auf diesem Weg mit mir bist.

Es ist mir grosse Ehre!

 

Mit all meiner Liebe

Priska

 

PS: Bas ist mit mir nun zuhause und ruht sich aus. Die Medikamente schlagen gut an!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.