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Darf es auch einfach sein?

“Nein, danke! Ich kann das schon!” spricht es, auch wenn die Einkaufstaschen den Gewichten eines Bodybuilders gleichkommen. Doch wir haben das nun schon so oft alleine gemacht, dass wir verdammt noch mal wissen, dass wir das können. Wenn es sein muss, auf allen Vieren.

“Nein, ich brauche niemanden! Das schaffe ich schon. Das ist nur ne kleine Krise – das geht schon wieder vobei!”

“Nein danke! Ich kann das. Mach Dir keine Sorgen!”

Und? Erkennst Du Dich? Bist Du auch einer dieser “Ich-kann-das-alleine-und-lass-bloss-Deine-helfenden-Hände-von-mir-Menschen”?

Nun, ich erhebe ein bisschen rotwerdend meine Hand. Das bin ich. War ich. Durch und durch. Und ich bin gerade dabei, auch die letzten Stücke meines alten GlaubensSeins zu verlernen. Denn warum, WARUM soll ich es immer alleine tun, wenn es doch so viel einfacher mit etwas Hilfe geht?

Ich habe angefangen, mir Fragen zu stellen und Du darfst heute Zaungast auf der Reise in mein Gehirn sein. Viel Vergnügen:

* Priska, echt jetzt. Warum will ich immer alles alleine schaffen?

Meine Antwort: Weil Du dann stolz auf Dich sein kannst – und wenn Du Hilfe hattest, zählst es nicht!

* Warum zählt es nicht?

Meine Antwort: Weil ich dann… öhm… weil ich es dann nicht alleine gemacht habe?!?

* Ist das Deine Antwort?

Meine Antwort: Nein… ich seh schon. Ich wollte sagen, weil es erst dann zählt, wenns mir weh tut – habe dann aber selbst entdeckt, wie saudoof das ist.

* Was möchtest Du denn?

Meine Antwort: Ich möchte mich leicht fühlen. Und frei. Ich möchte mich verbunden und getragen und unterstützt fühlen.

* Und was kannst Du dafür tun?

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Von “dicken” Frauen und wahrer Freiheit!

In meiner internationalen Facebook-Gruppe “SHEROES – Women of Freedom” (Du bist auch herzlich dahin eingeladen, wenn Du eine Frau bist {Männner gehen HIER hin} – diese ist kostenlos!)  führe ich gerade JETZT, währenddessen ich diesen Blogpost schreibe, eine Diskussion über die Mode-Industrie.

Auslöser dafür war ein Video einer Lingerie-Modeschau, mit sogenannten Plus-Size-Models.

Während sich meine Diskussionspartnerin Sorgen darüber macht, was die in ihren Augen dicken und “leer” ausschauenden Models im Frauenbild ihrer kleinen Tochter auslösen werden, bin ich als ehemalige “Essgestörte” und “KörperHasserin” äusserst dankbar dafür, dass etwas in der Industrie geschieht und wir auch anders gebaute Models zu sehen bekommen. Die Vielseitigkeit der Körper wird immer mehr ein Thema der Öffentlichkeit.

Ich gebe es offen zu: Kurvige Frauen, die offen zu ihren Rundungen stehen und sich auch zeigen, haben mir persönlich auf meinem Weg zur Genesung geholfen; ich habe gesehen, dass auch ich, mit meinem natürlich geformten Körper, der alles andere als so dünn und knochig ist, wie ich ihn hingetrimmt hatte, schön sein kann -, dass ich mehr bin, als die Anzahl Dellen auf meinem Hintern oder das überschüssige Fett auf meinen Oberschenkeln. Und dass ich damit nicht allein bin. Dass Frauen so aussehen. Dünn und kurvig und kantig und rund, hell und dunkel… Schönheit kommt in allen Formen und Farben.

Nun, ob wir diese kurvigen Frauen nun als dick ansehen oder nicht (ich versuche heute mal einigermassen objektiv zu bleiben.. ), meiner Meinung nach ist es unsere Aufgabe, den Kindern (auch denen in uns) zu lehren, dass wahre Schönheit nicht in irgend einer Industrie gefunden werden kann. Weder im Schauspiel, im Modelbusiness noch sonstwo. Wir müssen ihnen lehren, dass sie schön sind, genau so, wie sie sind und als gutes Vorbild vorangehen. Selbstliebe und Selbstewert sind Schüssel (und ja, es ist okay, als Eltern nicht perfekt zu sein – in allen Bereichen – doch wir können unser Bestes geben!)

Und natürlich werden die Kinder dennoch von den Medien beeinflusst werden. Und sie werden davon ziemlich sicher auch auf die eine oder andere Weise verletzt. Egal, wie gut wir sie auf irgenwas im Leben vorbereiten.

Doch wenn wir verinnerlichen, dass “Vergleich” uns immer unglücklich machen wird und dass wir genug sind, genau so, wie wir sind; wenn wir an dieser Freiheit in uns arbeiten und bewusst mit uns selbst und der Welt unterwegs sind, DANN werden diese lauten Stimmen im Aussen immer krächzender und leiser und können irgendwann keinen tiefgreifenden Einfluss mehr auf uns nehmen. Wir haben die Wahl! Wir können uns einfach ergeben oder wir können dagegen ankämpfen und die Wahrheit erkennen.

Diese Medien erzählen millionenbezahlte Lügen, die mir den lieben langen Tag lang einreden wollen, dass ich nicht genug bin, so wie ich bin. Dass mir zu meinem Glück was fehlt.

Doch die Wahrheit ist: Ich bin genug. Mit allem das ich habe und nicht habe.

Und wenn ich das erkannt habe. Wirklich, WIRKLICH erkannt habe – dann bin ich frei, die Modeindustrie als Industrie zu erkennen. Und die Models (spindeldürr oder plussize)  als Frauen, die einen Job gewählt haben, in dem sie ihren Körper zeigen. Freiwillig. Weil es ihnen vielleicht sogar Spass macht. Und weil sie in gewissen Fällen auch einen Unterschied im Denken der Gesellschaft bewirken wollen – genauso, wie eine meiner Sheroes, Sonja Isabelle Rüegsegger.

Während dem 6wöchigen TransformationsProgramm, “SHEROES – Women of Freedom (für dass ich übrigens auch wieder die ersten Bewerberinnen annehme – alle Infos findest Du hinter dem Link) hat sie das Projekt “Frau sein – SEI FRAU” initiiert, indem sie Frauen dazu ermutigt, sich selbst zu sein – und damit auch schon in den Medien erschienen ist.

Go, Sonja Isabelle, go! Ich feiere Deinen Mut und Deine Kraft, Dich zu zeigen – in Deiner gesamten Helligkeit! So wie wir es alle tun sollen und werden.

Auf die Schönheit! Die WAHRE Schönheit!

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lade ich Dich von Herzen ein, ihn mit Freunden und Familie zu teilen; denn genau darum geht es in diesem Tribe. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir die Welt verändern.

Und falls Du noch nicht Mitglied des kostenlosen SoulFreedom Tribes bist, dann trage Dich jetzt gleich in den untenstehenden SoulFreedomLetter ein und verpasse von nun an nie mehr eine Inspiration, Aktion oder Information, welche ich nur in meinen Emails teile. Kostenlose HeldinnenMeditation und Worksheet inklusive – oder wenn Du Dich HIER einträgst, sogar mit einem kostenlosen OnlineCoaching!

Share the Love!

Be the Love!

Priska xxx

Sei die Heldin, die Du in Wahrheit bist!

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Im Feuer der Wahrheit – der dramatische Titel unserer LiebesGeschichte

Okay, nun hat’s ihr wohl definitiv in die Gehirnwindungen geregnet – magst Du Dir denken.

Doch ja, so ähnlich lautet der Titel des ersten Videos, welches Bas und ich gerade veröffentlicht haben. 45 Minuten, in denen wir unsere gesamte (oder die wichtigsten Teile) unserer LiebesGeschichte teilen – aus seiner und aus meiner Sicht. Und offensichtlich haben wir einen Nerv getroffen. Ich habe dieses Video am Sonntag Nachmittag online gestellt – nicht mal 24 Stunden später haben wir bereits über 250 Aufrufe…

Auch wenn ich selbst halstief in der Geschichte drin war und wir immer alles superoffen miteinander geteilt haben, kann ich sagen, dass diese gemeinsame Video-Erfahrung auch für mich enorm wichtig war; zu hören, wie Bas die Sicht seiner Erlebnisse an Dritte weitergibt, brachte in mir nochmals viel mehr Klarheit – und auch Ruhe.

Es ist so vieles in so unfassbar kurzer Zeit geschehen. Vor einem Jahr standen kurz vor dem ersten Treffen in “real life”. Heute vor einem Jahr, dachte ich, verrückt zu werden. Noch nie in meinem bisherigen Leben musste ich lernen, so radikal in meiner eigenen Wahrheit zu stehen.

Noch nie zuvor musste ich so dunklen Dämonen begegnen, die mir die hässlichsten Dinge ins Ohr flüsterten – oder Worte hören, die ganz direkt aus Menschenmund kundgetan wurden.

Was, wenn diese Liebe “echt” ist? Was wenn ich mich tatsächlich in einen verheirateten Mann verliebt habe. Und diese Gefühle auch dem “wahren Leben” standhalten?

Da wir beide unseren Weg sehr offen teilten (gegenüber direkt “Betroffenen”, jedoch auch Menschen in unserem Umfeld und in der Facebookgruppe, in der wir uns kennnengelernt hatten), wurden wir beide Zielscheibe für verletzte Menschen. Es wurde uns viel angehängt. Viel nachgesagt.

Alles Stimmen, die das laut aussprachen, was meine Dämonen mir täglich zuflüsterten:

“Du bist eine Schlampe”, “Du zerstörst eine Familie!”, “Du bist eine egozentrisches Monster und verabscheungswürdig!”, “Du hast keine Ehre und kein Rückgrat!”, “Dein Glück bedeutet das Unglück vieler anderer.”, “Nur schwache und verzweifelte Frauen, gehen für verheiratete Männer!”

Alles Dinge, die ich mir innerlich und teilweise auch äusserlich anhören musste.

Es brauchte einiges an Kraft und “Aushalten”, um unter all diesem Lärm meine wirkliche Wahrheit zu finden.

Doch als ich diese Wahrheit in mir klar sah und auch in meinem Herzen pochen fühlte, wurden die anderen Stimmen leiser. Sie wurden erträglich. Und fanden schliesslich auch Ruhe.

Das Video von uns ist in Englisch – und ich werde es diesmal auch nicht übersetzen, da es mir einfach zuviel Zeit stehlen würde. Ich entschuldige mich bei allen nicht-englisch-sprechenden Menschen und werde Euch auch gerne alle Fragen beantworten, falls welche aufgetaucht sein sollten.

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