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Wie gehe ich mit diesen ver****ten Erwartungen um? – Meine 7 Tipps

Erwartungen.

Wir haben sie alle. Und wann immer jemand sagt, dass er niemals welche hat, kräuselt sich meine Stirn – denn auch wenn ich selber von mir behaubte, ein Mensch mit verhältnismässig (was auch immer das bedeuten mag) wenig fixen Erwartungen bin, so sind doch gewisse Haltungen einfach in mir abgespreichert.

Ich bin der Überzeugung, dass dies teilweise auch überlebensnotwenig sind – denn schlussendlich sind Erwartungen auch mit meinen Wertevorstellungen verknüpft, welche mich als Persönlichkeit auszeichnen.

Doch Tatsache ist auch:
Wer zu konkrete Erwartungen hat, muss damit rechnen, immer und immer wieder ent-täuscht zu werden.

Doch wo liegt denn nun die Grenze zwischen notwendig und ungesund?

Lasse es mich an zwei verschiedenen Beispielen aus meinem Leben erklären:

Meine Eltern waren vor einer Woche zu Besuch, hier in den Niederlanden. Wir alle haben uns riesig gefreut, uns wieder zu sehen, auch wenn es schlussendlich mitten in meinem Launch zu meinem HeldinnenTransformations Programm “SHEROES – Women of Freedom” (für welches Du Dich übrigens noch bis am kommenden Montag, 22. August 16, um 18.00 Uhr bewerben kannst) stattfand und ich eigentich shitloads von Arbeit hatte, die auf mich warteten.

Trotzdem war es mir wichtig, die Tage mit ihnen zu verbringen und ich habe dementsprechend meine Termine rund um ihren Besuch gelegt. Ergo: Aus meiner Sicht habe ich alles gemacht, um ihnen zu zeigen, dass sie mir wichtig sind (was auch der Wahrheit entspricht!)

Sie hatten jedoch andere Erwartungen an mich – welche sie jedoch nicht bewusst wahrnahmen.
Aus diesem Grund hatten wir dann am dritten Tag unserer gemeinsamen Zeit eine richtig fulminante Emplosion (emotionale Explosion;)  und Dinge, welche schon lange “unterirdisch” brodelten, kamen kochend heiss an die Oberfläche gespritzt. Es gab Tränen, laute Worte und schlussendlich wurde klar, dass wir alle Erwartungen aneinander hatten, die sich nicht miteinander deckten; Erwartungen, die bestimmt auch mit unseren unterschiedlichen “Sprachen der Liebe”* zusammenhängen und uns allen schlussendlich einen Streich spielten.

*(Gerne werde ich in Zukunft auch einmal einen Artikel hierzu schreiben, da diese aus meiner Sicht unfassbar wichtig sind und ich diese Sprachen auch lange unterrichtet habe)

Lange Geschichte kurz: Wir konnten mit einem offenen und ehrlichen Gespräch ganz vieles klären und die Leere der Ent-täuschungen mit Verständnis auffüllen.

Kommunikation ist der Schlüssel. Denn wann immer wir schmerzende Enttäuschungen vor unseren geliebten Menschen zurückhalten, entstehen Wunden, die nicht heilen können, da sie immer wieder aufs Neue durch Unwissenheit aufgerissen werden.

Bei solch “alten” Strukturen ist es (aus meiner Sicht) beinahe unmöglich, im Voraus die Erwartungshaltungen zu erkennen und sie zeigen sich oft als Spannungen und Schmerz, welche dann beleuchtet und durch mutige Kommunikation gelöst werden können.

Bei “neuen” Situationen kannst Du jedoch sehr wohl etwas gegen die zu verbohrten Erwartung tun.

Hier meine Geschichte #2:

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Wo bist Du zuhause?

“Ich bin zuhause!”

Wie lange habe ich mich nach diesem Gefühl gesehnt… Beinahe mein ganzes Leben lang.

Das Problem begann schon damit, dass ich mich auf diesem Planeten hier so gar nicht zurechtfinden konnte. Wie sollte ich mich an einem Ort zuhause fühlen, wo offenbar Lügen und Streit und allgemeine Dualität vorherrscht? Wtf?

Doch ja, mehr und mehr gewöhnte auch ich mich daran und begann mein Zuhause rund um meine Eltern aufzubauen, wie dies jedes Kind tut. Sie waren mein Hafen. Doch ich wusste, dass ich diesen früher oder später verlassen, und mein Boot aufs Meer bringen musste.

Bei meiner ersten grossen Liebe dachte ich dann endlich angekommen zu sein. Ich glaubte, meinen finalen Platz in dieser Welt gefunden zu haben – und als unsere Beziehung dann in die Brüche ging, war der schwerste Teil für mich, mein Zuhause zu verlieren – nicht nur die Wohnung, die wir zusammen teilten, sondern auch das seelische Heim, welches wir uns gemeinsam aufgebaut hatten.

Dies war ein sehr, sehr dunkler Moment in meinem Leben, da ich derzeit gerade vieles in meinem Leben loslassen musste, das mir lieb und teuer war – und es schien, als würde ich irgendwo im Nirgendwo stehen. Alleine, nackt, verloren.

Diese Erfahrung brauchte ich. Ich brauchte diesen tiefen Schmerz, um endlich die wahre Sicherheit zu finden. Diese, die mir kein Mann, kiene Freundschaft, keine Leidenschaft der Welt mehr rauben konnte. Die Sicherheit in mir selber.

Das Zuhause in mir, welches ich mir heute liebevoll und reich eingerichtet habe. Ein Zuhause, dass mich frei sein lässt. Ein Zuhause, wo ich Ruhe finde, auch wenn der Sturm im Aussen tobt. Ein Ort, wo ich meine Schuhe in die Ecke knallen kann, meinen BH hinterherwerfe und ich sein kann, wer ich bin. In mir.

 

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