Unkategorisiert

Kennst Du Deine Bitch?

Heute wirds ganz und gar unperfekt. Warum?
Weil ich es mir erlaube!

Nach meinem HeldInnen-Vortrag letzten Donnerstag hat sich in der Schlussrunde eine Teilnehmerin mit einer Frage und dem darin eingepackten Statement gemeldet, dass wir Frauen es besonders schwierig haben, unsere innere Heldin zu befreien, da wir immer alles perfekt machen wollen; dass wir keine Fehler tolerieren – und uns von Haus aus oft verbiegen, damit wir uns der gesellschaftlichen Norm entsprechend tadellos verhalten.

Daraufhin meldete sich eine weitere Frau und bestärkte mit ihrer Geschichte dieses Bild des weiblichen Perfektionsmenschen, den wir alle so verzweifelt versuchen zu verkörpern.

Und ja, ich kann diese Aussage aus meinem eigenen Erfahren bestätigen. Die meisten Frauen, welche ich kenne, haben übermenschliche Ansprüche an ihr eigenes Sein und sind so unfassbar streng mit sich, dass dies für einen Mann (und auch viele weibliche Aussenstehende) oftmals nicht verständlich ist, welchem immensen Druck wir uns selber aussetzen.

Laura Dennler, eine meiner wundervollen Business MasterMind Seelenschwestern hat dieses Phänomen am letzten Samstag während unseres Treffens auf den Punkt gebracht: “You know ladies, we all have this voice inside ourselves. This voice I call my bitch perfection. The one that tells us that we’re not enough and that we should and could do better; that whispers us feelings of guilt and shame into our hearts.
{Frauen, wir haben alle diese Stimme in uns. Welche ich Bitch Perfektion nenne. Sie ist diejenige, die uns immer und immer wieder sagt, dass wir nicht genug sind, dass wir es besser machen sollten und flüstert uns Schuldgefühle und Scham in unsere Herzen.}

Und verdammt noch mal (und nein, ich werde mich dafür nicht entschuldigen!), sie hat recht!

Was wir nicht alles sein, tun und wissen sollten, wenn es nach dieser Bitch geht.

Lass und einmal nur einige dieser Ideen aufdecken, welche wir durch unsere gesellschaftlichen Augen in einer “guten” Frau so alles zu sehen erwarten:

Read more

Unkategorisiert

Folge dem Pfad Deiner weisen Seele

Einen Hund habe ich mir schon als Kind gewünscht. Einen Seelenbegleiter. Ein Wesen, welches an meiner Seite durch das Leben geht.

Als ich meine beiden Totem Tiere (mehr Infos unter “Schamanische Seelenrückholung”) der “unteren” und “oberen” Welt treffen durfte, erfüllte mich dies mit stillem und tiefem Glück. Wer mich kennt weiss nur zu gut; ich liebe meine Freiheit und ich bin sehr, sehr gerne alleine mit mir  – doch diese Begleiter bei mir zu wissen und sie manchmal so intensiv zu spüren, war und ist ein riesengrosses Geschenk für mich.

Und so wuchs auch mein Wunsch nach einem Tier in der physischen Welt immer und immer mehr.

Vor drei Wochen wurde es dann so intensiv, dass ich die Präsenz eines Hundes bereits an meiner Seite fühlen konnte. Und auch wenn ich mich selber für Teilzeit-Irr erklärte, weiss ich nun warum. Seit der Zeit ist die kleine Khaleesi, meine Dothraki-Königin in der Schweiz und war bereit, ein neues Plätzchen zu finden.

Die kleine Wolf-Lady aus den Strassen Rumäniens hatte offensichtlich keinen Zweifel, dass sie zu mir kommen wollte, währenddessen ich in meinem Kopf mit einem ganz anderen Tier beschäftigt war.
Dies kümmerte Khaleesi jedochnicht die Bohne; sie rannte auf direktestem Weg auf mich zu, stand an mir hoch und leckte meine Hand ab. Alle um mich herum konnten die Verbindung anscheinend sehen – ich war jedoch zu sehr mit meiner Vorstellung beschäftigt, welche ich mir rund um einen anderen Hund aufgebaut hatte.

Die Kleine blieb hartnäckig. Klopfte wieder und wieder an die Pforten meines Herzens, bis ich sie endlich richtig sah. Und dann war es klar. Innerhalb einer Bruchteilssekunde hatte sich mein Herz entschieden, wenn auch der Kopf noch etwas nachhinkte.

Read more

Unkategorisiert

OsterGedanken – Wähle Deinen Meister!

Karfreitag

Alle, die mich kennen, wissen, wie nah mir dieser Tag steht.

Ein Tag, der mich an den Urschmerz erinnert. Und gleichzeitig daran, was wir in Wahrheit sind. Ewige Liebe.

Nein, ich bin keine Bibelleserin. Ich bezeichne mich auch nicht als Christin, weil ich mich nicht mit den allgemein verbreiteten Assoziationen dazu identifizieren kann.

Der Mann, welcher heute unter dem Namen Jesus bekannt ist, liegt mir jedoch am Herzen.
Als Vorbild. Als Lehrer. Als Mensch, der sich an sein wahres Sein erinnerte und die Wahrheit in die Welt trug.

Und am Karfreitag siegte anscheinend die Dunkelheit über das Licht. Anscheinend. Und dies entspricht so gar nicht unserem allgemeinen HeldInnen-Denken, in welchem stets das Gute gewinnt.
Ein Ereignis, welches uns offensichtlich zeigt, dass das Verbreiten der eigenen Wahrheit mit einem qualvollen Tod bestraft wird. Doch die Geschichte endete nicht am Kreuz und wird niemals am Kreuz enden.

Die Osterzeit ist die Zeit der Dualität.
Die Zeit, an der das Licht umso heller scheinen kann, da die Schatten tiefschwarz sind.

Und jeder von uns kann sich entscheiden, wohin er sich stellen will. Auf die Seiter der Angst. Oder der Liebe. Und jeder von uns kann erkennen, dass wir die Dunkelheit nicht verbannen können, indem wir sie ignorieren oder verurteilen. Sie ist Teil dieser Welt, in der wir leben. Sie ist Teil unseres MenschSeins.

Der Schatten ist das, was uns das Licht erkennen lässt, damit wir unser Schwert ziehen und weise Entscheidungen treffen können.

Jesus überwand den Tod (die Angst/ den Schmerz). Wie wir ihn alle überwinden, wenn wir bereit sind, im Feuer des Lebens stehen zu bleiben und uns dem Schmerz, der Angst, dem Schatten zu stellen.

Denn ja, in Wahrheit sind wir alle Liebe. Doch dies gilt es zu erkennen. Mit Hilfe des Schattens. Mit Hilfe von Mitgefühl, sich selbst gegenüber und mit der Hilfe des Mutes, sich der eigenen Dunkelheit zu stellen. Auszuhalten. Sich hinzugeben. Anzunehmen.

Kathleen McGowan schreibt in ihrem wundervollen Buch, “The Expected One“:

“It was as if Easa read the thoughts of Pontius Pilate.  He replied in a whisper, “I cannot make this easier for you.  Our destinies were chosen for us, but you must choose your own master.”

“Es war als würde Isa (Jesus) die Gedanken von Pontius Pilatus lesen. Er antwortete in einem Flüstern, “Ich kann es nicht einfacher für Dich machen. Unser Schicksal wurde für uns beide getroffen, aber Du musst selber Deinen Meister wählen.”

Und? Welchen Meister wählst Du?

Die Angst oder das Vertrauen, die Liebe?

Amor Vincit Omnia. Semper.

 

Eine gesegnete OsterZeit wünsche ich Dir!

Auf das Licht!

Priska xxx

Priska Baumann Jerusalem

Mehr Bilder von meiner Jerusalem-Reise im 2012 findest du HIER

 

Merken